Konjunktureller Gegenwind

BASF Polyurethanes erwirtschaftet 2,9 Milliarden Euro Umsatz

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Die BASF Polyurethanes in Lemförde will ihren Standort weiter modernisieren.

Lemförde - Während die BASF-Gruppe insgesamt im vergangenen Jahr ein leichtes Umsatzplus von zwei Prozent verzeichnete, blieb der Umsatz der BASF Polyurethanes in Lemförde in Höhe von 2,9 Milliarden Euro leicht hinter dem Vorjahr zurück.

Die Zahl der Mitarbeiter in Lemförde erhöhte sich dagegen auf 1 779 Beschäftigte (Vorjahr: 1 635) inklusive 67 Auszubildende und dual Studierende (Vorjahr: 60). Insgesamt sind in der BASF-Gruppe rund 122.000 Mitarbeiter tätig. Die Bilanz stellte das Unternehmen gestern in Ludwigshafen vor.

„Ab Mitte des vergangenen Jahres haben wir den konjunkturellen Gegenwind deutlich zu spüren bekommen“, wird Christiane Sajdak, Geschäftsführerin des Lemförder Standortes, in einer Mitteilung zitiert. „Gemessen am Rekordjahr 2017 steht jedoch unter dem Strich ein respektables Ergebnis.“ 

Auftragsrückgang aus der Automobilindustrie

Vor allem der Auftragsrückgang aus der Automobilindustrie bei gleichzeitig steigendem Wettbewerbsdruck habe das Geschäft belastet. „Zudem trübte sich die Konjunktur im Laufe des Jahres 2018 aufgrund der handels- und geopolitischen Konflikte zunehmend ein. Das wirtschaftliche Umfeld in diesem Jahr wird es uns voraussichtlich nicht leichter machen“, so Sajdak weiter. „Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwarten wir ein herausforderndes Jahr 2019.“

2018 wurden am Standort unter dem Leitmotiv „Lemförde 2025“ weitere Projekte umgesetzt. Dazu gehörten Erweiterungen beim Mitarbeiter- und Lkw-Parkplatz, die Errichtung eines weiteren Regenrückhaltebeckens sowie Maßnahmen zur Optimierung des internen Werksverkehrs. 

Lemförder Standort erneut gewachsen

„Der Standort ist erneut gewachsen, hat seine Konturen sichtbar verändert und wird sich auch in Zukunft nachhaltig weiterentwickeln“, erklärt Sajdak. 2019 richtet sich der Fokus auf die Umsetzung von Projekten zur Modernisierung der Infrastruktur. Nach Einschätzung der Geschäftsführerin ist die BASF in Lemförde für die Zukunft gut aufgestellt. „Wir haben ein hervorragendes Team und sind innovativ und kundennah.“

Die Richtung gibt die im November 2018 vorgestellte BASF-Unternehmensstrategie vor. Um schneller zu wachsen, werde sich BASF noch stärker auf ihre Kunden ausrichten und für sie maßgeschneiderte Angebote bereitstellen. Indem der Lemförder Standort seine Expertise in der Polyurethanindustrie mit den Kompetenzen seiner Kunden zusammenbringe, könnten beide gemeinsam profitable und innovative Lösungen entwickeln, heißt es in der Mitteilung.

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