Kinderschutzbund blickt zurück

Positive Bilanz zum Jahresende

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Mediengruppe Kreiszeitung

Lemförde - Der Jahresabschluss des Kinderschutzbunds hat nach Angaben der Organisation eine positive Bilanz ergeben. „Die Spendenbereitschaft im Landkreis für soziale Projekte ist ungebrochen“, so Alexandra Reuter, erste Vorsitzende im Kreisverband

Diepholz. Dies eröffne wieder neue Möglichkeiten in diesem Jahr. Bereits im vergangenen Jahr seien neue Fördermöglichkeiten für teilnehmende Schulen im Landkreis geschaffen worden.

Die Grundschule Lemförde habe sich mit einem dringenden Bedarf an Unterstützung an den Kinderschutzbund gewandt. Mobbing und Gewalt auf dem Schulhof waren Themen, die auch im Grundschulbereich heute Aktualität besitzen. Inklusion bei gleichzeitig nicht ausreichender staatlicher Unterstützung verschärfe die Lage.

Eine Stelle für Schulsozialarbeit war vergangenes Jahr im Grundschulbereich nicht vorgesehen, aber dringend erforderlich. Der Kinderschutzbund stellte daraufhin eine Kraft zur Verfügung, die seit dem Sommer sechs Stunden wöchentlich in der Schule Team-Training für Kinder durchführte, psychomotorische Förderung, Entspannung und Selbstwahrnehmung, sowie zur Unterstützung während des Unterrichts. Das Feedback von Lehrern und Schülern war positiv.

Mit anderen Sorgen kämpfte die Oberschule in Lemförde. Flüchtlingskinder und andere zugewanderte Kinder ohne deutsche Sprachkenntnisse mussten beschult werden. Teilweise vergingen zunächst Monate bis Mittel für Sprachförderung bewilligt wurden. Manche, auch deutsche Schüler mit dringendem Unterstützungsbedarf in verschiedenen Fächern, erfüllen nicht die Voraussetzungen für das Bildungs- und Teilhabepaket. Hier springt der Kinderschutzbund ein und ermöglicht schnell und unkompliziert Sprachkurse und Förderstunden, um kurzfristig Defizite aufzuholen.

Auch im Kindergarten hat der Kinderschutzbund bereits Kurse zur psychomotorischen Förderung durchgeführt und diese an vielen Standorten des Landkreises angeboten.

Ein bewährtes Konzept im Kinderschutzbund ist die Kleiderkammer „Schatzkiste“. Das Lemförder Team leistet hier großartige Arbeit und versorgt Bedürftige mit Kleidung und Textilien für pauschal einen Euro und bietet allen Besuchern eine breite Palette an günstiger Secondhandkleidung an. Besonders im aktuellen Flüchtlingsstrom gibt es gute Resonanz.

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