Aktionen zum bundesweiten Vorlesetag in der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“

Kinder lauschen spannenden Geschichten

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Lembruchs Bürgermeisterin Margarete Schlick las den Kleinen im Evangelischen Kindergarten Lemförde Geschichten vor.

Lemförde - Schafe, die munter über einen Zaun springen, Tiere, die ihre Gestalt und Farbe verändern oder wie Lars, der kleine Eisbär, das Braunbärenmädchen Lena kennenlernt: Das Lesespektrum des bundesweiten Vorlesetages ist riesengroß. Auch in diesem Jahr stellten sich in den Kindergärten und der Grundschule der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ etliche Politikerinnen und Politiker in den Dienst der guten Sache des Vorlesens.

2016 gab es rund 135.000 Vorleseaktionen, darunter mehr als 1.000 Lesungen von Politikern sowie von mehr als 100 Prominenten aus Politik, Kultur, Medien und Sport, die wiederum 2,7 Millionen kleine und große Zuhörer erreichten. Denn seit 2004 startet der bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche-Bahn-Stiftung jedes Jahr am dritten Freitag im November, der inzwischen als das größte Vorlesefest Deutschlands gilt. 

„Der bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen“, sagt die Stiftung Lesen über diese beliebte Veranstaltung.

„Die alte Frau kann ein bisschen zaubern“

Lembruchs Bürgermeisterin Margarete Schlick las im Evangelischen Kindergarten in Lemförde den Mädchen und Jungen aus dem Buch „Komm mit ins Abenteuerland“ Geschichten vor. „Spannend“, meinten spontan die Kleinen. Und Lilly erklärte mit leuchtenden Augen: „Die alte Frau kann ein bisschen zaubern“, und zeigte auf die Maus, die immer wieder anders aussieht.

Gegenüber, im DRK-Kindergarten „Schatzinsel“, las stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Joachim Hafer vor. „Das ist mir eine Herzensangelegenheit, hier vorzulesen. Wenn man solch eine Möglichkeit bekommt, sollte man die wahrnehmen. Denn Kinder sind unsere Zukunft – ich habe selber auch vier Kinder. Da freue ich mich, wenn ich den Kindern eine Freude machen kann“, nannte Hafer seine Beweggründe. 

„Wenn ich nicht schlafen kann, zähle ich Schafe“

Im Gepäck hatte er die liebreizende Geschichte „Das Schaf, das nicht über den Zaun springen wollte“. „Für Kinder, die abends nicht einschlafen wollen“, erklärte er schmunzelnd und eröffnete seine Lesung mit den Kindern der Katzengruppe: „Eines Abends konnte die kleine Hannah nicht einschlafen…“. Tipp von Mama: Schafe zählen. Nur, dass ein Schaf nicht springen will. Nacheinander kamen dann die Kinder aus den Gruppen der Hasen, Igel und Nilpferde in den Genuss dieser tollen Geschichte. Und die meisten waren sich einig: „Wenn ich nicht schlafen kann, zähle ich Schafe.“

Im Spielkreis „Lütke Lüe“ Brockum las an diesem Morgen Stemshorns Bürgermeister Heiner Lindemann. In der Grundschule Lemförde sorgten dagegen für Kurzweil und Spannung Marls erster stellvertretender Bürgermeister Lars Wiegmann sowie der allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Gerd-Dieter Bühning. In der Grundschule Brockum hatte natürlich Marco Lampe „Hausrecht“ als örtlicher Bürgermeister. Bei den kleinen „Wurzelkindern“ des Waldkindergartens Stemweder Berg war es für Ingrid Thrien als Brockums ehemalige Bürgermeisterin Ehrensache, dort vorzulesen. So wurde auch rund um Lemförde für viele Kinder der Vorlesetag zum Erfolgserlebnis. - cb

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