Aus dem Keller in die „Zwergenburg“

Kindergartenverein „Altes Amt Lemförde“ besteht seit 25 Jahren

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Heiner Lindemann ist stolz auf das Team der „Zwergenburg“ (stehend,v.l.) Beatrix Henig, Karina Lindemann, Nadine Büttemeyer, Eileen Weber (sitzend, v.li.) Indra Rösler, Johanna Bröring, Tatjana Borkenhagen, Christina Rempel und Ute Rose.

Lemförde - Der Kindergartenverein Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ (Kiga) feierte am Samstagnachmittag sein 25-jähriges Bestehen. Was vor einem Vierteljahrhundert von engagierten Eltern ins Leben gerufen wurde, hat sich stetig weiter entwickelt. Derzeit werden in der Kindertagesstätte „Zwergenburg“ 30 Kinder unter drei Jahren in zwei Gruppen betreut.

Es war im Jahr 1992, als die Umstände fehlender Kindergartenplätze in Lemförde, motivierte Eltern auf den Plan riefen. „Im Keller von Detlef Pöttker entstand die Idee, Kinder in Eigeninitiative zu betreuen“, erinnert sich Heiner Lindemann, Vorsitzender des Kiga. Federführend waren derzeit Petra und Udo Schnepper, die sich für die Betreuung der Kids in einer Spielstube einsetzten.

Ein Jahr später zogen die zu betreuenden Kinder vom Keller in das evangelische Gemeindehaus und schon 1995 konnte das Haus in der Schildstraße 38 bezogen werden, das noch heute die Heimat der „Zwergenburg“ ist. „Seit jeher stehen die Bedürfnisse der Kids im Vordergrund“, so Lindemann.

2006 habe man zum ersten Mal beim „Runden Tisch Familie und Beruf“ mit hiesigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Vereinen, Firmen zusammengesessen. Damals sei es um flexible Öffnungszeiten gegangen, erinnerte der Vorsitzende. Daraus seien verlängerte Öffnungszeiten und die Über-Mittag-Betreuung entstanden.

Mit dem 20-jährigen Bestehen der „Zwergenburg“ wurde 2012 die erste Kinderkrippe für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren eröffnet. Inzwischen sind neun Erzieherinnen täglich von 7.30 bis 17.30 für 30 Kinder da.

Dank an alle Unterstützer

„Neben vielen ehrenamtlichen Helfern, Eltern und Sponsoren, die uns stets vorbildlich zur Seite gestanden haben und der Unterstützung der Samtgemeinde, möchte ich mich ganz besonders bei den engagierten Erzieherinnen bedanken“, betonte Lindemann und überreichte Beatrix Henig einen Blumenstrauß. Henig ist von der ersten Stunde an als Erzieherin mit von der Partie.

Das 25-jährige Bestehen wurde am Samstag mit Vertretern aus Politik, Mitgliedern, Eltern und natürlich ganz vielen Kindern gebührend gefeiert. Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen die vergangenen 25 Jahre Revue passieren ließen, amüsierten sich die Kinder mit dem Künstler Wilfried Niederjohann, alias „Tak“ aus Bielefeld, der im Nu Porträts malte, Luftballontiere formte und fröhliche Lieder auf dem Akkordeon anstimmte. J hm

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