Katholische Kirchengemeinde „Zu den Heiligen Engeln“ lädt zum Weltgebetstag ein/Liturgie von kubanischen Frauen vorbereitet

„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“

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Teams beider Konfessionen aus den Dümmergemeinden in Burlage, Lemförde und Brockum bereiten den diesjährigen Weltgebetstag vor. Alle Altersstufen sind vertreten und gemeinsam freuen sie sich auf den 4. März.

Lemförde - „Buenas tardes!“ zum Weltgebetstag im Willkommenscafé, heißt es am Freitag, 4. März, um 17 Uhr im katholischen Gemeindehaus in Lemförde. Heiße Rhythmen, coole Drinks, Strände. Religiöse Feste und ein Schmelztiegel der Nationen. Dies und noch viel mehr erleben die Gäste, um anschließend bei einem typisch kubanischen Imbiss ins Schwärmen zu geraten und über das Erlebte zu Plaudern.

Um 19 Uhr beginnt der lebendige Gottesdienst zum Weltgebetstag, dessen Liturgie kubanische Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen vorbereitet haben.

Mit den Lemfördern feiern Menschen rund um den Globus zu jeder Stunde den Gottesdienst zum Weltgebetstag. Allein auf Kuba wird von Menschen aus 30 christlichen Konfessionen in mehr als 20 Orten der Gottesdienst gefeiert.

Herzlich eingeladen zu beiden Veranstaltungen sind Menschen aller Generationen und Konfessionen zum gemeinsamen Feiern und Genießen.

Die bevölkerungsreichste Karibikinsel mit ihrer bewegten politischen und religiösen Geschichte, seit 500 Jahren von Zuwanderung geprägt, steht  im Mittelpunkt, wenn die Katholische Kirchengemeinde zu den Heiligen Engeln zum diesjährigen Weltgebetstag einlädt.

Das Motto lautet: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf.“ Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren. Die mit den Kollekten der Gottesdienste zum Weltgebetstag unterstützten Projekte stärken weltweit die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen und Mädchen.

Offizielle Zahlen zur Religionszugehörigkeit gibt es nicht, der Großteil der kubanischen Bevölkerung ist römisch-katholisch, beziehungsweise gehört der afro-kubanischen Religion Santeria an.

Von 1959 bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre war Kuba  ein sozialistischer Staat. Die Insel verschwand jahrzehntelang in der Isolation, auch wegen der Wirtschaftsblockade durch die USA und westlicher Staaten. Während dieser Zeit wurde Kuba von der Sowjetunion durch Waren und Finanzhilfen unterstützt. Es gab auf Kuba ein vorbildliches Gesundheits- und Bildungssystem, das seitdem gefährdet ist.

Die Lockerung des Wirtschaftsembargos vor einigen Monaten eröffnet Kuba neue Wege der Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Das gibt den Menschen in Kuba Hoffnung auf neue Lebensperspektiven und die Achtung der Menschenrechte.

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