Bücherflohmarkt im Dümmer-Museum

Jede Menge Lektüre für kalte Herbst- und Wintertage

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Zum beliebten Bücherflohmarkt im Lembrucher Dümmer-Museum herrschte ein ständiges Kommen und Gehen.

Lembruch - Traditionell vor Beginn der kalten Jahreszeit fand jetzt der beliebte Bücherflohmarkt im Lembrucher Dümmer-Museum statt. Trotz des Sturmes nutzten doch einige Besucher die Gelegenheit, sich mit Lektüre für die Wintermonate einzudecken.

Novum war diesmal, dass der Flohmarkt im Anbau im museumspädagogischen Raum stattfand. Sieben private Anbieter, wie Familie Helgert aus Bramsche, die seit Jahren dabei sind, plus das Dümmer-Museum offerierten den Besuchern Lektüre aus Genres wie Romane, Krimis, aber auch Koch- und Bastelbücher, Kinderbücher oder Fachliteratur. 

„Da wäre der Eingangsbereich einfach zu eng gewesen. Und wir haben ja diese Möglichkeit“, erläutert Museumsleiterin Sabine Hacke strahlend, die mit einigen Ehrenamtlichen den Aufbau „gewuppt“ hatte. So waren alle Anbieter im großen Raum untergebracht und deshalb der Hintereingang geöffnet worden. „Daher können die Besucher die Veranstaltung kostenfrei besuchen“, stellt die Leiterin dar.

Einen großen Stapel Bücher hatte eine Besucherin aus Barnstorf bereits beim Stöbern gefunden. „Für die kalten Wintertage. Da mache ich es mir vor dem Kamin mit einer Decke und einer guten Tasse Tee gemütlich und lese“, sagt sie lachend. Eine kleine Gruppe aus dem Osnabrücker Land hatte dem starken Wind getrotzt, um einen Spaziergang am See zu machen.

Besucher werden schnell fündig

Auch, um sich aufzuwärmen, waren sie ins Museum gekommen – und waren ebenfalls schnell mit Lektüre fündig geworden. Sonst waren auch schon Omis auf der Suche nach Kinderbüchern, um ihren Enkeln später daraus vorzulesen. Wurde doch inzwischen herausgefunden, dass man Kindern bereits im ersten Lebensjahr vorlesen sollte, da gerade Babys Bilderbücher mögen. Und das Vorlesen fördert die Kreativität, das Sachverständnis, aber auch soziale Kompetenzen und erweitert den Sprachschatz.

Jedes Jahr findet der Bücherflohmarkt zum Sommer hin, nach Möglichkeit auf dem Außengelände des Museums statt sowie am letzten Sonntag im Oktober, wo die Einrichtung noch einmal den ganzen Tag geöffnet ist. Fast immer ist die Resonanz hervorragend. Diese Begeisterung begründet Sabine Hacke wie folgt: „Wir haben stets ein super Angebot. Und es ist auch inzwischen im Bewusstsein der Leute, dass man Bücher mehr als einmal lesen kann. 

Gezielt das Museum unterstützt

Deshalb werden sie auch gerne weitergegeben. Viele kommen zu uns, die mit ihrer Bücherspende ganz gezielt das Museum unterstützen möchten. Der Bücherflohmarkt hat sich einfach etabliert. Wir haben im Sommer wie im Herbst Gäste, die frühmorgens gleich da sind, um die (Bücher) Rosinen zu finden. Und das geht den ganzen Tag über so, da Bücher inzwischen auch teilweise sehr teuer geworden sind. So nutzen viele gerne dieses Angebot.“

Ab 1. November bis zum ersten Advent ist das Museum nur noch sonntags von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

Am 3. Dezember, 16 Uhr, lebt auch eine früher sehr beliebte Tradition wieder auf: das Adventskonzert, das der Brockumer Gospelchor gestaltet.

cb

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