Jede Menge Bewegung

SV „Friesen“ Lembruch richtet „Tag des Sports“ aus

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Voller Einsatz war am Samstag auf der Sportanlage des SV „Friesen“ Lembruch angesagt. Beim „Tag des Sports“ gaben diverse Nachwuchskicker ihr Bestes. 

Lembruch - Wer Spaß an Bewegung, Teamsport oder Anfeuern hat, der war am Samstag im „Friesenpark“ in Lembruch genau richtig. Ab 12 Uhr füllten sich die zwei Sportplätze und der Beachvolleyballplatz am ehemaligen Tennisheim mit Spielern und Gästen zum „Tag des Sports“ beim SV „Friesen“.

Vor Ort war auch das DFB-Mobil mit den Teamern Johanna Voß, Jannek Ringen und Frido Petersen. Sie gaben Praxistipps für ein modernes Kinder- und Jugendtraining für die Jugendtrainer.

Ulf Schierbaum vom Organisationsteam des SV „Friesen“ zeigte sich bereits am frühen Nachmittag zufrieden mit dem Besuch von Spielern und Gästen: „Das Angebot an dem Tag soll informieren, was im Verein geboten wird, Geselligkeit fördern und Anreize bieten.“

Eines der 30 DFB-Mobile hielt für das Training für die fortgeschrittenen Jugendlichen des Vereins und Trainer und demonstrierte, wie ein effektives Jugendtraining aussehen kann. Das stringente Training sah nach viel mehr aus, als nach einer gemütlichen Kurzschulung. Mit dem Besuch bietet der DFB eine dem Prinzip einer Pyramide folgende, fußballpraktischen Aus-, Fort- und Weiterbildungspalette, vom Junior-Coach über Teamleiter, Trainerlizenz bis hin zum Fußballlehrer an, gemäß der DFB-Ausbildungsverordnung.

Viel Gewusel auf den Sportplätzen

Gewimmel und Gewusel herrschte zwischen den zwei Sportplätzen am Vereinsheim zum Verweilen bei guter Beköstigung, auf dem Spielplatz und am Feldrand. Dort fand der Fußballtriathlon der F- und E-Jugendlichen mit Spiel, Torwandschießen und Neunmeterschießen statt. Mit von der Partie waren die kleinen Kicker der E-Jugenden des SW Osterfeine, TuS Stemwede, TuS Lemförde und natürlich des SV „Friesen“. Den sportlichen Kick bei den F-Junioren holten sich in Spiel, Torwandschießen und Neunmeterschießen die Spieler aus Osterfeine, Lembruch und dem FC Oppenwehe. Den Überblick behielten vor allem die Eltern am Spielrand, wenn es galt, die eigenen Kinder, in den unterschiedlichen Spielklassen fair verteilt, anzufeuern. Schon das Hin- und Herlaufen von Platz zu Platz bot Bewegungspotenzial.

Zur reinen Bewegungsshow lud ab 16 Uhr die „Zappeltiershow“ mit Tanz, Bewegung und beliebten Songs die Kinder von zwei bis zehn Jahren ein.

Barfuß im Sand

Anderer Spielort, selber Verein: Statt rotem, relativ hartem Schottersand, lockte weicher, dick aufgetragener Beachsand zu den „Beach Masters II“ am ehemaligen Tennisgelände am Rande der Friesenarena. Die Sparte Beachvolleyball konnte sechs Firmenteams verpflichten, das Turnier zu spielen. Die Teams „Harting“, „Zhermack“, „Lübbehusen“, „Shera“, „ZF“ und „Polyplast“ spielten unter der sich teils dezent versteckenden „Dümmer-Sonne“ und bei groovigen karibischen Klängen um das Finale. Barfuß im Sand und Sport, das passte auch zum „Tag des Sports“ in Lembruch. „Wenn der ,Tag des Sports‘ erreicht hat, zu zeigen, was bei den ,Friesen‘ möglich ist, haben wir unser Ziel mehr als erreicht“, beschreibt Ulf Schierbaum seine Zielsetzung für den Aktionstag.

Der gute Zusammenhalt im Verein ließ das Rahmenprogramm zum „Kinderspiel“ werden. „Irgendwie ist am Tag X dann alles vor Ort“, staunte Schierbaum und meinte damit Kuchen, Tische und Bänke, den Getränkewagen, die Hüpfburg und reichlich freiwillige Helferinnen und Helfer. 

 sbb

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