Von der Jagdwaffe zum beliebten Sport- und Spielgerät

Kinder bauen Bumerangs

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Voller Stolz präsentierten am Schluss des Workshops die Ferienkistenkinder ihre fertigen Bumerangs mit Eva (hinten v.l.) und Frank Kels sowie Cordula Lindemann.

Lemförde - „Ich fand das sehr interessant“, schwärmte Peter, warum er sich für den Workshop „Bumerang bauen, das Gute kommt immer zurück“ begeistern konnte. Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft „Ferienkiste“ Altes Amt Lemförde, zu der sich neben Peter fünf weitere Mädchen und sieben Jungen angemeldet hatten. Als Experten hatte sich die „Ferienkiste“ Frank Kels eingeladen.

Zum Auftakt hieß Ferienkisten-Vorsitzende Cordula Lindemann die jungen „Handwerker“, aber auch Frank und Eva Kels aus Recke im Werkraum der Grundschule willkommen. Etwas Wissen vorab: Die Bumerangs wurden von der Jagdwaffe der Aborigines zum beliebten Sport- und Spielgerät. Und egal welche Form sie haben – sie sind winklig gebaut, drehen sich im Flug und die Flügel haben ein Profil, das dem eines Flugzeugflügels gleicht.

Mit Feuereifer machten sich die Kinder sodann ans Werk. Da Frank Kels Rohlinge der Bumerangs mitgebracht hatte, mussten die Nachwuchshandwerker nun fleißig feilen. Als Unterlagen bekamen sie fertige Exemplare, die dafür sorgten, dass sich ihre Bumerangs beim Feilen nicht allzu sehr bogen. „Das war eigentlich sehr einfach“, meinte Peter, der im Werkunterricht bereits einen Fisch, „wo wir sehr viel feilen mussten“, aber auch ein Herz sowie eine Blume kreierte. „Das war schon anstrengend und einige haben doll geschwitzt“, stellte Cordula Lindemann lächelnd fest.

Zwischendurch lud Lille die Mädchen und Jungen zu einer Bewegungspause ein. „Damit sich die Hände wieder lockern und der Rücken gerade wird“, veranschaulichte Lindemann, die für weitere Entspannung mit einer Getränkepause samt Keksen sorgte. Und der Workshop-Leiter nutzte die Pause, um den Kindern seine fertigen Bumerangs in die Hand zu drücken, damit sie auf dem angrenzenden Sportplatz das richtige Werfen üben konnten.

Als alle dreizehn Bumerangs fertig waren, kam das Wichtigste: die Farbe! Dafür hatte Lille etliche Dosen mit Sprühlack mitgebracht. Eine Farbe, die relativ schnell trocknet. „Das sieht gut aus“, strahlte Jette, als ihr Bumerang farbenfroh besprüht war. Hendryk wählte grün und blau, Lorena entschied sich für blau und außen gelb. Anschließend ging es nochmals zum Sportplatz, wo manche Kinder beim Fangen der Bumerangs ganzen Körpereinsatz zeigten. Und: Voller Stolz nahmen die Mädchen und Jungen nach dem Workshop ihre Wurfgeräte mit nach Hause und hoffen, dass „der Gute“ auch tatsächlich immer zurückkommt.

cb

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