Sommerfest des SPD-Ortsvereins „Altes Amt Lemförde“ auf dem Amtshofvorplatz

Irische und bayerische Spezialitäten locken

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Das Kuchenbüfett lockte mit vielen Leckereien. - Foto: Bechtel

Lemförde - „Im letzten Jahr haben wir unser Sommerfest ,Bayerisch meets Irish’ ausnahmsweise mal am Landgasthof ,Zur Eiche’ in Marl-Hagewede veranstaltet. Wir sind aber wieder zurückgekehrt, weil wir hier präsenter sind und weil der Amtshofvorplatz seinen besonderen Charme hat“, erläuterte Heiner Richmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins „Altes Amt Lemförde“, warum die sechste Auflage der Veranstaltung jetzt wieder in Lemförde über die Bühne ging.

Er könne sich aber durchaus vorstellen, das Fest im Wechsel mal in Hagewede, mal in Lemförde anzubieten, so Richmann, der in seiner Begrüßung all denen dankte, die sich als Helfer oder in der Organisation engagierten. Sein besonderer Gruß galt dem stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Ludger Bugler sowie den Kreistagskandidaten Manfred Lübker, Brockum, Heino Witte, Wagenfeld, und Ralf Höfelmann, Wetschen.

„Wir sind seit Jahren als Arbeitskreis Rehden–Wagenfeld–Lemförde zusammen. Das haben wir jetzt anlässlich der neuen Strukturen zur kommenden Wahl auf Diepholz und Barnstorf ausgeweitet“, erklärten die Kreistagsabgeordneten Heiner Richmann und Dirk Wehrbein im Gespräch mit unserer Zeitung. Gemeinsam habe man erst kürzlich den Initiativantrag „Mobilität im ländlichen Raum“ gestellt. Richmann habe dabei darauf hingewiesen, so Wehrbein, wie wichtig der Rettungsdienst oder die Krankenhausversorgung sei. Zum Thema „Bürgerbus“ stellte Richmann dar, dass für ihn die Samtgemeinde Kirchdorf ausschlaggebend gewesen sei, zu schauen: „Was machen die eigentlich? Die haben jetzt das Bürgertaxi Plus, was auch eine Lösung für die Samtgemeinde Lemförde wäre“, meinte der Politiker. Im Arbeitskreis sei man zurzeit dabei, „überregional Verbesserungen nach Diepholz oder Lohne zu schaffen. Mobilität – da müssen wir einfach etwas unternehmen“, betonte Richmann. „Auch die Hauptverwaltungsbeamten überlegen, wie man gemeinsame Strukturen entwickeln kann“, ergänzte Wehrbein.

Zurück zum Sommerfest: Zur Kaffeezeit hatte sich der Amtshofvorplatz sehr gut gefüllt. Da lockte das abwechslungsreiche Kuchenbüfett „von Menschen, die gerne Kuchen backen“, wies Richmann darauf hin, dass alles gespendet worden war. Traditionell wurde wieder Kilkenny ausgeschenkt, also irisches Bier, aber auch „Irish Mist“, ein irischer Likör aus Whiskey mit Honig und kräftigen Gewürzen. An einem weiteren Stand lockten zünftige bayerische Gerichte wie Leberkäse, Spießbraten und Würstel mit Kraut die Besucher an. Bodenständig gab´s dazu Weizenbier vom Fass und natürlich Obstler.

Zudem bot die SPD einen Informationsstand nebst Glücksrad an, wo die jüngere Generation Preise gewinnen konnte. Apropos Kinder: Lilli & Lille alias Eva und Frank Kels vom „A bis Zirkus“ aus Recke, luden die Mädchen und Jungen ein, an einem Bautisch mit Klinkersteinen ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen oder mit Lille Geschicklichkeitsspiele auszuprobieren. Derweil verschönerte Lilli mit tollen Motiven und der entsprechenden Schminke.

Für Kurzweil sorgten die „Arrested Amtsbrüder“, gleich Rainer Wölk, der Pädagoge, und Uli Preuss, der Schuldnerberater, die Folk, Oldies, aber auch Arbeiterlieder mit sozialkritischen Texten präsentierten.  

cb

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