Hunderte Gäste beim „Tag der offenen Tür“ im Mutterhaus in Lemförde

Besucher stehen an Kapelle Schlange

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Angetan waren die etwa 300 Besucher von Schwester Siglindes wunderschöner Nähstube.

Lemförde - Von Mareile Mattlage. Eine bis zum letzten Platz gefüllte Kapelle, vor deren Türen weitere Gottesdienstbesucher Schlange stehen und versuchen, ein paar Wortfetzen der Predigt aufzuschnappen – in den heutigen Zeiten ein äußerst seltener Anblick. Zumindest hierzulande. Am Samstag gab es ihn dennoch zu sehen. Und zwar als in Lemförde der „Tag der offenen Tür“ des Diakonissen-Mutterhauses Altvandsburg offiziell mit einer Andacht eröffnet wurde.

Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens in Lemförde hatte die Einrichtung ihre Pforten geöffnet und den Gästen Einblicke in die verschiedenen Bereiche von Seniorenhaus Waldblick über die „gelbe Villa“ und das Gästehaus Vandsburg bis hin zu Schwester Siglindes wunderschöner Nähstube gewährt.

Über den Tag verteilt dürften es um die 300 Besucher gewesen sein.

„Wir hätten nie mit so vielen Gästen gerechnet“, freute sich Oberin Heidemarie Jäckel mit strahlendem Gesicht. Und kein Wunder: Immerhin war das nasskalte Wetter in den Tagen zuvor derart schlecht gewesen, dass sogar die geplante Hüpfburg wieder abbestellt werden musste. Am Samstag meinte es Petrus dann aber gut mit den Organisatoren, die sich für diesen besonderen Tag einiges hatten einfallen lassen.

Es gab ein Glücksrad, Luftballons und Kinderschminken, mehrere Flohmärkte für Bücher, Schmuck, Deko- und Einrichtungsartikel sowie allerlei süße und auch deftige Leckereien für jeden Geschmack. Darunter auch die originell betitelten „Vandsburger“, die im Speisesaal weggingen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln – was sie im Grunde auch waren, denn es handelte sich dabei um Hamburger zum selbst belegen.

Höhepunkt des Tages war die „amerikanische Versteigerung“ eines Strandkorbes, die mit viel Witz, Esprit und Improvisationstalent von Frank Eilermann moderiert wurde. Der Osnabrücker machte seinen „Job“ derart gut, dass sich die Umstehenden teils vor Lachen die Bäuche hielten und immer mehr Menschen herbeiströmten.

In Fünferschritten geboten kamen bei der Versteigerung insgesamt 420 Euro zusammen, die nun in eine Baumelbank für den Bürgerpark investiert werden sollen. Über den Strandkorb freuen durfte sich nach einem spannenden Wettbieten schließlich Familie Henke aus Lembruch, die die Sitzgelegenheit aufgrund der Spielregeln für gerade mal 15 Euro ergattert hatte.

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