Website soll vielfältiges Dorf zeigen

„Zuhause, Ruheoase, Urlaubsparadies“: Hüde ist mehr als ein Siedlungsname

Wiebke Pomplun (sitzend) präsentierte dem Rat der Gemeinde Hüde einen Homepageentwurf. Foto: Brauns-Böhmermann

Hüde – Der entstehende Ferienpark „Marissa“ in Lembruch warb im Sommer mit dem Slogan „Spüre neuen Sand zwischen deinen Zehen“ für seine Eröffnung im Seegang. Davon inspiriert will die Gemeinde Hüde sich jetzt offiziell als eine der sieben Mitgliedsgemeinden in der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ präsentieren und für sich im Internet mit eigener Homepage werben.

Das entschieden nach der Präsentation von Wiebke Pomplun vom Hamburger Büro „Wortzimmer. Raum für Kommunikation“ die Mitglieder des Gemeinderates per Votum. Der Einladung der Veranstalter waren Vertreter der verschiedenen Vereine, der Feuerwehr aus Naturschutz und Gemeinderat gefolgt. „Den ersten Schritt sind wir bereits mit der Teilnahme am Kreiswettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft‘ gegangen“, erklärte Bürgermeister Heiner Richmann. Zwar hae Hüde noch kein homogenes Leitbild, daran werde aber gearbeitet.

Für den Internetauftritt hatte Pomplun zwei Alternativen erarbeitet und vorgestellt. Die Präsentation der Varianten ergab: „Wir entscheiden uns für Variante eins. Die ist übersichtlich, liefert in Kürze und ohne Prolog Wichtiges über unser Dorf.“ Die Homepage soll ganz bewusst eine Verbindung mit bereits vorhandenen Webseiten im Kontext Tourismus, Natur, Fremdenverkehr, Sport- und Vereinsstruktur durch Verlinkungen herstellen. Das Startkapital für die Erstellung der Website, die mit knackigen Überschriften die Leser für sich gewinnen soll, kommt aus der Kasse der Gemeinde Hüde, wie Richmann berichtete.

„Wie wollen wir die Seite pflegen?“, lautetet eine berechtigte Frage aus der Runde. „Ich denke, das kann die Gemeinde auch verkraften, wenn die Summe überschaubar bleibt“, lautete die Antwort des Bürgermeisters. Die Domain huede.de, die der Heimat- und Verschönerungsverein sich bereits im Jahr 2000 reserviert hatte, stehe zur Verfügung, betonte Jürgen Hage.

Der Entwurf ist modern und bebildert. Stichworte wie „Haus und Hof“, „Wasser und Wiese“, „Vereine und Veranstaltungen“ erleichtern die Navigation. In einer Bilder-Slideshow sind die schönsten Orte im Dorf zu sehen. Pomplun: „Für manche ist es nur ein kleiner Punkt auf der Landkarte. Für andere ist es Zuhause, Ruheoase, Urlaubsparadies.“

In einer Brainstorming-Runde regte Ratsmitglied Dennis Brinkmann an: „Lasst uns formulieren, was jedem Einzelnen wichtig erscheint.“ Für Elke und Jürgen Hage ist Hüde das Dorf am Dümmer, für Marcel Holy ist klar: „Man wird am Dümmer nicht dümmer.“ Und für Friedrich Pfannenschmidt steht im Fokus, dass der Ort sympathisch ist. „Fachwerk und Reet als Alleinstellung sind mir ganz wichtig“, betonte Angelika Lüters. Georg Klostermann unterstützte ihren Punkt als Reet-Fachmann. Brinkmann als junger Familienvater hob hervor: „Unser Dorf ist natürlich und familiär.“ Alle einigten sich auf „unbedingt lebenswert“.

Dass ein Leitbild in einem zweiten Schritt weiterverfolgt werden soll, auch darauf einigte sich die Runde. Zwei Beispiele für ein solches kamen spontan: „Hüde wird autofrei“, brachte Brinkmann ein. „Hüde ganz und gar ohne Coffee to go Becher wäre ein Teilziel“, so Lüters. Elke Hage war der Meinung: „Ein Leitbild wäre gut, dann könnten sich Betriebe daran orientieren.“

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