Förderverein in Lemförde unterstützt ehrenamtliche Tätigkeit finanziell

Hospizbegleiter stets mit Herzblut im Einsatz

Der Förderverein Hospiz Lemförde unterstützt die Hospizbegleiter in ihrer Arbeit (v.l.): Schwester Maria Thiede, Dr. Rainer Hafer, Schwester Irmhild Espendiller, Margarete Menne, Andrea Lehrich, Agnes Huslage, Silke Hülsmann und Dr. Hans-Hermann Dehmel. - Foto: hm

Lemförde - Mit viel Herzblut sind die Hospizbegleiter im steten Einsatz mit Sterbenden und trauernden Angehörigen. Der Förderverein Hospiz Lemförde hat sich auf die Fahne geschrieben, diese ehrenamtliche Tätigkeit finanziell zu unterstützen. Am Montagabend zog der Förderverein Jahresbilanz im katholischen Gemeindehaus in Lemförde.

Aktuell habe der Förderverein 372 Mitglieder und könne somit eine positive Mitgliederentwicklung verzeichnen, machte Vorsitzender Dr. Rainer Hafer deutlich. Eingangs galt sein besonderer Dank den ehrenamtlichen Hospizbegleitern sowie den Schwestern Irmhild Espendiller (Trauerbegleiterin) und Maria Thiede und Silke Hülsmann (beide Koordinatorinnen). „Mit eurer segensreichen Tätigkeit stoßt ihr manches Mal an die Grenze der Belastbarkeit – habt vielen Dank dafür.“

Mit einer Unterstützung für den Ambulanten Hospiz- und Beratungsdienst in Höhe von 17 500 Euro sei die Summe so hoch gewesen, wie nie zuvor, freute sich der Stemweder Allgemeinmediziner Hafer. Tragende Säule sei neben der Hospiz-Stiftung zum Anderen der Förderverein. „Ohne diese beiden wäre die Hospizarbeit rund um den Stemweder Berg nicht möglich“, so Hafer. Er hoffe auch in diesem Jahr erneut auf Spenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern.

Den Haushaltsplan für dieses Jahr stellte Schatzmeisterin Andrea Lehrich vor und plant aktuell 16 000 Euro als Förderzweck ein.

Schnell vom Tisch waren die Vorstandswahlen. En bloc wählte die Versammlung einmütig die Chefetage, Vorsitzenden Dr. Rainer Hafer, seinen Stellvertreter Dr. Hans-Hermann Dehmel sowie Schatzmeisterin Andrea Lehrich wieder für eine Amtsperiode. Den Posten der Schriftführerin bekleidet künftig Margarete Menne, sie tritt die Nachfolge von Gabi Walk an. Als Kassenprüfer bekommt Claus Samstag Unterstützung von Agnes Huslage, die jetzt das Amt der verstorbenen Gerda Wrampelmeier übernimmt.

Den Bericht über die Hospizarbeit des zurückliegenden Jahres eröffnete Koordinatorin Silke Hülsmann und machte noch einmal deutlich, dass die Tätigkeit im Hospiz nun von Hospizbegleitern und Sterbebegleitern übernommen würde. Die ehemalige Bezeichnung Hospizhelfer gehöre der Vergangenheit an, betonte sie. „Aktuell sind 29 Hospizbegleiter tätig“, freute sie sich über die wachsende Zahl ehrenamtlicher Helfer.

Über 24 abgeschlossene Sterbebegleitungen berichtete Schwester Maria. „Wir bemühen uns um Begleitung im privaten Raum“, sagte sie. Unterwegs wären sie Zuhause als auch in Pflegeheimen oder Krankenhäusern gewesen. „Es ist wichtig für die Angehörigen, damit sie auch einmal entspannen können“, so die Sterbebegleiterin. Manchmal seien es auch gute Tipps oder Zuwendung für die Angehörigen für große Bedeutung, stellte sie heraus.

Sowieso gehöre immer die Trauerbegleitung dazu, sagte Schwester Irmhild. „Trauer lässt sich leichter ertragen, wenn man darüber sprechen kann“, erklärte sie. Angeboten würden Einzel- und Gruppenbetreuung sowie das Frühstück für Trauernde. Positive Rückmeldungen Betroffener hätten sie sehr viele erhalten, freut sie sich. - hm

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