Der Förderverein besteht seit 25 Jahren 

Hospizbegleiter mit Herzblut bei der Sache

Blicken auf 25-jährige Arbeit für das Hospiz Lemförde (v.li.): Andrea Lehrich, Dr. Rainer Hafer, Willibald Siegel, Silke Hülsmann, Maria Thiede, Dr. Hans-Hermann Dehmel und Margarete Menne. - Foto: Mühlke

Lemförde - Mit Gold nicht zu bezahlen ist die ehrenamtliche Arbeit der Hospizbegleiter. Im steten Einsatz mit Sterbenden und gleichermaßen mit trauernden Angehörigen sind die aktuell 35 tätigen Hospizbegleiter mit viel Herzblut dabei. Der Förderverein Hospiz Lemförde unterstützt diese ehrenamtliche Tätigkeit finanziell. Am Montagabend zog der Förderverein Jahresbilanz im katholischen Gemeindehaus in Lemförde.

Ein Vierteljahrhundert besteht der Förderverein. Vorsitzender Dr. Rainer Hafer dankte besonders Generalvikar Theo Paul als Mitbegründer des Hospizwesens und gleichermaßen Willibald Siegel, der ebenfalls als Mitbegründer seit der ersten Stunde dabei ist. Der 95-jährige Siegel ist noch heute als regsamer Hospizbegleiter aktiv. Selbstverständlich galt Hafers Dank auch allen anderen ehrenamtlichen Hospizbegleitern sowie den Schwestern Irmhild Espendiller (Trauerbegleiterin) sowie Maria Thiede und Silke Hülsmann (beide Koordinatorinnen).

Aktuell habe der Förderverein 360 Mitglieder. Trotz zwei Neuzugängen im rückliegenden Jahr sei die Mitgliederzahl zurückgegangen, machte Hafer deutlich. Mit einer Unterstützung für den ambulanten Hospiz- und Beratungsdienst in Höhe von 16.500 Euro sei der Betrag höher als geplant gewesen, machte der Stemweder Allgemeinmediziner Hafer deutlich. Neben der Hospizstiftung sei der Förderverein eine tragende Säule. „Nur so ist eine Hospizarbeit rum um den Stemweder Berg möglich“, so Hafer. Auch in diesem Jahr hoffe er auf Spenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern. Den Haushaltsplan für dieses Jahr stellte Schatzmeisterin Andrea Lehrich vor und plant 15 000 Euro als Förderzweck ein.

Die Regularien der Vorstandswahlen waren reine Formsache. Claus Samstag wählte die Versammlung wieder für eine weitere Amtsperiode. Er wird mit Agnes Huslage die Kasse prüfen.

Koordinatorin Silke Hülsmann berichtete über die Hospizarbeit des zurückliegenden Jahres. Sie freut sich über die wachsende Zahl ehrenamtlicher Helfer, die auf 35 Hospizbegleiter angestiegen ist. Neben der Sterbebegleitung und Trauerarbeit bieten die ehrenamtlichen Helfer auch Beratungsarbeit an. „Dazu gehört beispielsweise auch das kostenlose Erstellen einer Patientenverfügung“, machte Hülsmann deutlich.

Außerdem berichtete Hülsmann über 25 abgeschlossene Sterbebegleitungen. Egal ob in Pflegeheimen, in Krankenhäusern oder im privaten Raum – ehrenamtliche, qualifizierte Hospizbegleiter würden sich Zeit nehmen, Schwerkranke und Sterbende zu besuchen und die Angehörigen so zu entlasten. 

hm

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