Heiner Lindemann übernimmt noch für ein Jahr den Vorsitz

Markus Lünnemann neuer zweiter Kiga-Vorsitzender

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Die neu- beziehungsweise wiedergewählten Vorstandsmitglieder des Kindergartenvereins Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“: Tanja Meyer (v.l.), Markus Lünnemann, Bianca Möbius, Oliver Lichte (als zweiter Vorsitzender ausgeschieden) und Vorsitzender Heiner Lindemann.

Lemförde - Eigentlich wollte Heiner Lindemann während der Mitgliederversammlung am Mittwochabend sein Amt als Kiga-Vorsitzender abgeben. Doch da sein bisheriger Stellvertreter Oliver Lichte nicht wieder kandidierte und die Satzung vorsieht, dass nicht beide gleichzeitig „gehen“ können, stellte sich Lindemann für ein weiteres Jahr als erster Vorsitzender des Kindergartenvereins (Kiga) Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ zur Verfügung.

Zum neuen zweiten Vorsitzenden wählten die Mitglieder im Kiga-Haus an der Schildstraße Markus Lünnemann für zwei Jahre. Ebenso wurden für diesen Zeitraum die Beisitzerinnen Bianca Möbius und Tanja Meyer gewählt. Neuer Kassenprüfer für Bianca Siegel wurde Oliver Lichte.

Die Kindergarten- und Krippensituation in der Samtgemeinde sei derzeit sehr gut, stellte Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe in seinem Bericht heraus. Aber: „Es stehen noch Plätze zur Verfügung“, betonte Scheibe, dessen abschließender Dank dem Kiga für seinen Einsatz in der Krippenbetreuung galt.

„Wir haben ein zweites Waschbecken für die Küche angeschafft, Farbe für die Holzstühle sowie vier kleine Stühle (Hochstühle) gekauft“, stellte Schriftführerin Nicole Dittmer die Anschaffungen, die der Kiga im letzten Jahr getätigt hat, vor. Zum Punkt „Renovierung“ erwähnte sie den Küchenumbau, die Neugestaltung des Büros und des Turnbereichs sowie die Renovierung des Flurs. An Veranstaltungen habe man zu Gartentagen, zum Laternenfest, zum Kasperletheater während des Lichterzaubers und zu Fortbildungen eingeladen. Im Rahmen der Ferienkiste sei erneut die beliebte Aktion „Manege frei - Kinder machen Zirkus“ erfolgt, so Dittmer, die abschließend darauf hinwies, dass auch in diesem Jahr die Gartentage, „Manege frei“, das Kasperletheater zum Weihnachtsmarkt Lemförde und zum Hüder Weihnachtsmarkt die obligatorische Bastelaktion am Sonntag sowie erstmals ein Flohmarkt im Sommer geplant seien.

„Die Krippe ist mit 30 Kindern komplett ausgebucht“, freute sich Leiterin Simone Tabke. Sieben Kinder würden zum Frühdienst, also bereits um 7.30 Uhr kommen; zehn Mädchen und Jungen bis 16 Uhr und drei sogar bis 17.30 Uhr bleiben, kommentierte die Diplom Sozialpädagogin. Und: „An manchen Tagen haben wir 19 Kinder zum Mittagessen“, erklärte Tabke. Indra Rösler und manchmal auch Johanna Bröring würden jeden Tag mit viel Herzblut das Essen frisch zubereiten. Indra Rösler nahm die Gelegenheit wahr, sich bei Rüdiger Scheibe einen kleinen Anbau zu wünschen. „Damit die Kinder mehr Platz zum Essen haben und nicht in zwei Schichten essen müssen“, so ihre Erklärung.

Sodann stellte Schatzmeisterin Annika Marten die positive Finanzlage in Ein- und Ausgaben vor. „Alle Buchungen und Belege waren identisch und konnten nachgewiesen werden“, verkündeten die Kassenprüferinnen Bianca Siegel und Tina Sellig.

„Wir haben derzeit 150 Mitglieder, sodass ein Betrag von rund 1800 Euro an Beiträgen zusammenkommt“, verdeutlichte Heiner Lindemann zum Punkt „Planungen für das neue Geschäftsjahr“. Dieses Geld komme voll dem Krippenbetrieb zugute, der von der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, dem Land Niedersachsen und den Elternbeiträgen finanziert werde, hob der Vorsitzende hervor. Mit Blick auf die Planungen fokussierte er die Fertigstellung des Eingangsbereichs mit neuer Pforte sowie der Außenanlagen. „Soweit wir können, werden wir auch weiterhin die Einrichtung, der zehn Mitarbeiterinnen angehören, tatkräftig unterstützen“, akzentuierte Lindemann, der weiter lobend sagte: „Ich bin froh, dass wir solche tollen Mitarbeiterinnen und mit Simone Tabke eine hervorragende Leiterin haben, die wirklich alles geben, um den Kindern und den Eltern gerecht zu werden. Was nicht immer einfach ist, sodass sie oft an ihre Grenzen kommen.“

cb

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