Konstituierende Ratssitzung

Heiner Lindemann bleibt Bürgermeister in Stemshorn

Der neue Gemeinderat setzt sich so zusammen: Stephan Meyer (von links), nebenamtlicher Gemeindedirektor für Stemshorn Lars Mentrup und Samtgemeindebürgermeister Samtgemeinde Lemförde, Friedrich Steinbrecher, Volker Varenkamp, Bürgermeister Heiner Lindemann, Dr. Matthias Galle, Silvia Lange, Udo Vogt, Friedrich Tellmann und Thorsten Grönemeyer.
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Der neue Gemeinderat setzt sich so zusammen: Stephan Meyer (von links), nebenamtlicher Gemeindedirektor für Stemshorn Lars Mentrup und Samtgemeindebürgermeister Samtgemeinde Lemförde, Friedrich Steinbrecher, Volker Varenkamp, Bürgermeister Heiner Lindemann, Dr. Matthias Galle, Silvia Lange, Udo Vogt, Friedrich Tellmann und Thorsten Grönemeyer.

Stemshorn – Heiner Lindemann bleibt Bürgermeister der Gemeinde Stemshorn. Zu seinem ersten Vertreter wählte der Rat Friedrich Steinbrecher und Stephan Meyer als zweite Vertretung am Montag in Tiemanns Hotel.

Lindemann hatte bei der Kommunalwahl 196 Stimmen auf sich vereinen können, das entspricht 20,4 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Gemeinde Stemshorn. Dort lag die Wahlbeteiligung insgesamt bei 61, 7 Prozent, es wurden neun Sitze vergeben. Lindemann lag, wie Michael Macke in Lembruch, in der Wählergunst weit vorne.

Der Stemshorner Gemeinderat verzichtete auf die Bildung von Fraktionen und Gruppen und eines Verwaltungsausschusses. Die Geschäftsordnung wurde ohne Änderungen beschlossen. Die Ratsmitglieder sprachen sich für Samtgemeindebürgermeister Lars Mentrup als nebenamtlichen Gemeindedirektor aus. Er übernimmt damit für die Mitgliedsgemeinde Stemshorn die Verwaltungsangelegenheiten. Gerd-Dieter Bühning ist sein Vertreter.

Heiner Lindemann obliegen damit die repräsentativen Geschäfte. Der ersten Änderungssatzung der Hauptsatzung der Gemeinde Stemshorn, die aufgrund des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes zuletzt am 13. Oktober 2021 geändert wurde, stimmte der Rat zu Paragraf sechs, Verkündigung und öffentliche Bekanntmachung, zu: Satzungen, Verordnungen und öffentliche Bekanntmachungen werden im Amtsblatt für den Landkreis Diepholz verkündet und bekannt gemacht. Hier sind diese auch online einsehbar. Im Falle einer Ersatzverkündung beträgt die Dauer der Auslegung eine Woche. Auf den Abdruck in der Tageszeitung wird danach verzichtet.

Unter dem Tagesordnungspunkt Mitteilungen und Anfragen informierte Lars Mentrup zum Stand des Dorfentwicklungsprogramms. In das Programm wurden Stemshorn, Marl, Hüde und Lembruch aufgenommen. „Wir planen eine Informationsveranstaltung dazu in der Burlager Kirche, wenn die Technik mitspielt“, so Hauptamtsleiterin Kerstin Schult. Der Entscheid zur Betreuung sei auf das Planungsbüro IPW Ingenieurplanung Wallenhorst gefallen.

Die Fragen in der Einwohnerfragestunde beschränkten sich auf das Aufmerksammachen der Verwaltung, wo Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung fehlen würden, und Schotter auf den Wegen nachgebessert werden könne.

Die Verabschiedung der Ratsmitglieder Michael Seel und Oliver Meyer entfiel, da beide nicht anwesend waren. „Präsente werden vorbeigebracht, versteht sich“, so Bürgermeister Heiner Lindemann. Foto: Simone Brauns-Bömermann

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