Heimatfreunde Quernheim veranstalten Flohmarkt vor der „Lichtburg“

Paradies für Sammler und Schnäppchenjäger

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Fatime (vorne) freut sich, eine hübsche Puppe gefunden zu haben. Diese soll ein Geschenk für Freunde aus Syrien werden.

Quernheim - Nun gut, ganz so einladend sah das Wetter am Sonntag nicht aus und auch die Wettervorhersagen hatten viele Trödler davon abgehalten ihre Stände beim Flohmarkt in Quernheim unter freiem Himmel aufzubauen. Dennoch blieb der Sonntag weitestgehend trocken und die „fliegenden Händler“, die gekommen waren, konnten recht gute Umsätze verbuchen.

„In den zurückliegenden Jahren hatten wir meistens rund 100 Verkäufer, diesmal sind gerade mal die Hälfte gekommen“, sagte Kerstin Meyer, Schriftführerin vom organisierenden Quernheimer Heimatverein. Bereits zum neunten Mal hatten die Heimatfreunde des zehn Jahre alten Vereins den Flohmarkt organisiert und trotz mieser Wetterprognosen hatten viele „Stamm-Trödler“ bereits zum ersten Hahnenschrei ihre Kartons ausgepackt und auf den Tischen und davor liebevoll arrangiert.

Sowieso könnten die Besucher die wahren Schnäppchen in den frühen Morgenstunden machen, weiß Meyer. Zwar sei offizieller Start für das bunte Verkaufstreiben um zehn Uhr, der Aufbau beginnt aber bereits um acht Uhr und eingefleischte Flohmarktgänger wissen, dass schon beim Aufbau der Stände die besten Sachen zu ergattern sind. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, diese Aussage bestätigt sich immer wieder aufs Neue. Dann wechseln Sammeltassen, geschliffene Gläser und antike Schätzchen die Besitzer. Beim Stöbern begann so manches Sammlerherz höher zu schlagen und beglückt wurde Zerbrechliches vorsichtig für den Transport in mehrere Lagen Papier eingeschlagen.

Im Laufe des gesamten Sonntags versuchten dann Hunderte Besucher auf dem Parkplatz der Lichtburg in Quernheim gute Schnäppchen zu ergattern. Etliche private Verkäufer – gewerbliche Händler waren nicht zugelassen – hatten ihre Stände um den Dorfbrunnen unter den großen Eichen aufgebaut, oder ihre Waren auf Decken zum Verkauf angeboten. Da wechselte jede Menge Spielzeug, Gardinen, Geschirr, Werkzeug, Kleidung und so mancher Dachbodenfund die Besitzer. Es wurde gehandelt und gefeilscht bis sich beide Parteien, Verkäufer sowie Käufer, einig waren.

Damit kein Besucher hungrig oder durstig das Flohmarkttreiben verlassen musste, luden der Heimatverein zu Bratwürstchen und der Brockumer Kindergarten „Lüttke Lüe“ zu frisch gebackenen Waffeln ein.

hm

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