Heimat- und Verschönerungsverein feiert Entenfang-Sanierung mit vielen Gästen

Für Natur, Kultur, Tourismus

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Mit dem gemeinsamen symbolischen Knopfdruck setzten Bürgermeisterin Margarete Schlick, Vorsitzender Hermann Dannhus und Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe (v.r.) die Wasserfontäne (im Hintergrund) im Entenfang in Gang.

Lembruch - Es ist vollbracht. Nach rund 2000 Stunden ehrenamtlicher Leistung, zahlreichen Einsätzen von Handwerksbetrieben, Landwirten und Bauhofmitarbeitern wurde am Sonnabend gefeiert. Die Sanierung des Entenfangs am Dümmer-Museum in Lembruch ist abgeschlossen.

Nachdem das Dümmer-Museum restauriert gewesen sei, habe sich der Heimat- und Verschönerungsverein Lembruch auf die Fahnen geschrieben, den Entenfang zu sanieren. „Und Hermann Dannhus ließ nicht locker, bis er das Geld zusammen hatte“, unterstrich Lembruchs Bürgermeisterin Margarete Schlick in einem kurzen Grußwort. „Ich danke all denen, die mit angepackt haben. Ohne sie wäre das Projekt nicht machbar gewesen“, fügte sie hinzu. Sie dankte aber auch für jede finanzielle und ideelle Unterstützung und zeigte sich abschließend überzeugt: „Ohne Hermann wäre das nicht möglich gewesen.“

Hermann Dannhus selbst hatte nach der musikalischen Einstimmung durch den Shantychor Grawiede zahlreiche Besucher zu der Einweihung begrüßt. Unter ihnen der Samtgemeindebürgermeister, die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sowie als „wichtigste Personen“ die fleißigen Helfer, die Sponsoren, die Handwerksbetriebe und die Landwirte.

Dannhus zählte die vollbrachten Arbeitsschritte auf und dankte auch den Nichtmitgliedern, die geholfen haben. „Das ist eine tolle Sache, das hat das Ortsgefühl zusammengerauft“, freute er sich.

An der Sanierung und Restaurierung des Entenfangs beteiligte sich laut Dannhus der Kreis mit 20000 Euro, 15000 Euro steuerte die Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ bei, 5000 Euro kamen von der Gemeinde Lembruch hinzu, die auch die Stromkosten sowie die Bauhofarbeiten übernahm. Von der RWE gab es 10000 Euro Unterstützung. Private Sponsoren ließen die gespendete Summe auf 60000 Euro anwachsen. Laut Dannhus wurden rund 83000 Euro investiert, von denen der Verein 20000 Euro übernommen habe. „Aber das wollten wir auch“, fügte er hinzu.

„Mit der Sanierung des Entenfangs haben wir etwas für die Kultur, für die Natur und für den Tourismus getan“, zeigte sich der Vorsitzende überzeugt. „Es ist hier etwas passiert“, richtete er den Blick nicht nur auf die Sanierung des Entenfangs, sondern auch auf das neue Kletternetz und den Matschspielplatz in unmittelbarer Nähe am Dümmer-Strand. „Es ist aber auch viele Jahre vorher nichts passiert“, konnte er sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

Nach dem offiziellen Teil der Einweihung mit Inbetriebnahme der Wasserfontäne im Teich feierten Gastgeber und Gäste bei Bier, Bratwurst gebratenem Lachs und Livemusik.

hwb

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