Hageweder Dorfgemeinschaft ist engagierte Truppe

Idyllischer Dorfplatz saniert und eingeweiht

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Die Hageweder Dorfgemeinschaft hat den idyllisch gelegenen Rastplatz an der Hageweder Allee saniert und zünftig eingeweiht. 

Hagewede - Es sind viele kleine Aktionen, die die Hageweder Dorfgemeinschaft zusammenwachsen lassen. Federführend bei den Aktivitäten sind die „HGWDer Hoden“, eine Truppe acht engagierter Männer, die sich auf die Fahne geschrieben haben, die Dorfhistorie am Leben zu erhalten.

Neuestes Projekt des kleinen Dorfvereins war die Sanierung des Dorfplatzes. Der idyllische Rastplatz, beschattet von einer riesigen dicken Eiche, an der Hageweder Allee gelegen, war vor rund 25 Jahren in Eigenleistung einiger Bürger angelegt worden und ist seither beliebter Halt für Radler und Ausflügler.

Doch nun war der beschauliche Platz in die Jahre gekommen. Das Pflaster musste erneuer werden, Tisch und Bänke sollten einen neuen Anstrich erhalten. In Hagewede werden solche Vorhaben nicht auf die lange Bank geschoben. Binnen fünf Tagen haben freiwillige Helfer in den Abendstunden die Sanierung realisiert. Sitzgelegenheiten wurden abgebaut, Volker Heidmeyer hat mit dem Radlader die Voraussetzungen geschaffen, um Schotter und Splitt auszubringen. Während kräftige Männer den Platz gepflastert haben, gaben die Frauen Tisch und Bänken einen neuen Anstrich.

„Jeder, der Lust hatte, kam vorbei und half mit“, freute sich Heiko Schwacke, der die Aktion gemeinsam mit den „HGWDer Hoden“ Frank Schmitz, Michael Plaggemeyer, Andreas Schulte, Jochen Mai, Marco Burghardt, Marco Fischer und Andreas Meyer organisiert hatte. Am Samstagabend wurde das fertige Werk zünftig mit Grillgut und Kaltgetränken eingeweiht.

Sowieso sind die „HGWDer Hoden“ eine rührige Truppe, stets bemüht, die Dorfgemeinschaft zu fördern und sich um das Wohl der Bürger zu kümmern. Neben geselligen Aktionen wie Maifest und Neujahrsrundgang von Haus zu Haus will die Truppe nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Hageweder Allee durchsetzen. „Hier wohnen so viele kleine Kinder, die noch gerne draußen spielen, da wäre es gut, die Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer zu begrenzen“, erklärte Heiko Schwacke. Der Dorfplatz an der Hageweder Allee liegt außerhalb der Ortschaft – auf der Landstraße 100 km/h erlaubt.

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