25 Sponsoren aus Lemförde fördern Grundschule

Neue Smartboards bereichern den Unterricht

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Ein dickes „Dankeschön“ bekamen jetzt die Sponsoren von Schulleiterin Beate Gondek (r.) und stellvertretendem Fördervereinsvorsitzenden Ingo Hinke (5.v.r.), die die Anschaffung der letzten Smartboards an der Grundschule Lemförde ermöglichten.

Lemförde - „Mit ihrer Hilfe sind nun alle zweiten, dritten und vierten Klassen mit einem Smartboard ausgestattet“, sagte Beate Gondek, Schulleiterin der Lemförder Grundschule strahlend mit Blick auf die Vertreter der Sponsoren, die das ermöglicht hatten. Einen kleinen Restbetrag hatte der Förderverein „Treffpunkt Grundschule“ übernommen. Jetzt fand die offizielle Übergabe der Smartboards in der Schule statt.

Der Förderverein war es auch, der die Idee einer spektakulären Spendenaktion hatte. „Wir haben eine große Liste aufgestellt und sind damit durch die Samtgemeinde gefahren. Dort haben wir viel positive Resonanz bekommen. Mit Stand heute haben tatsächlich 25 Firmen Geld überwiesen“, erläuterte Ingo Hinke, stellvertretender Fördervereinsvorsitzender. Es seien Beträge von 100 bis 2 000 Euro gewesen. „Das war eine Resonanz, die wir nicht geahnt haben“, freute sich Hinke, dass man es tatsächlich geschafft habe, zwei Smartboards komplett zu finanzieren.

„Es war mir wirklich ein Anliegen! Ich bin dem Förderverein sehr dankbar, dass er sich so für unsere Schüler einsetzt“, betonte Beate Gondek, die den Sponsoren, wie zuvor schon Hinke, eine großes „Dankeschön“ aussprach. Begonnen habe alles vor dreieinhalb Jahren.

„Da konnten wir uns in der Oberschule davon überzeugen, wie wertvoll und wichtig solch ein Smartboard für den Unterricht ist“, hob die Schulleiterin hervor. Seinerzeit habe man etwas Geld, „das wir immer vom Schulträger bekommen“, angespart. So habe man sich die ersten drei Smartboards leisten können, erklärte Gondek. Als das Budget ausgeschöpft gewesen sei, sei man an den Förderverein herangetreten. „Außerdem hatten wir das Glück, dass uns der Kinderschutzbund sowie die Hans-Georg-Ring-Stiftung etwas finanziert haben“, veranschaulichte die Pädagogin, dass man nun zehn Smartboards habe.

Kollegium mittlerweile am Smartboard geschult

Inzwischen sei das Lehrerkollegium im Mai und August im Umgang mit dem Smartboard durch einen Medienexperten geschult worden. „Darüber hinaus steht uns Mathias Pünter, Lehrer und Medienbeauftragter unserer Schule, mit Rat und Tat zur Seite“, unterstrich Gondek, dass das neue Medium seitdem ständig und vielfältig im Unterricht eingesetzt werde. Ende August habe man zudem das Smart-Notebook-Programm bekommen. „Das haben jetzt alle Lehrer auf ihren Rechnern. So können wir den Unterricht sehr gut vorbereiten.“ Trotzdem komme die „gute alte Tafel“ immer noch zum Einsatz.

Nachdem die Sponsoren alle einen „Dankeschön-Brief“ bekommen hatten, verdeutlichte Beate Gondek, was mit solch einem Smartboard alles möglich ist. Eingesetzt werde es in allen Bereichen wie Mathematik, Deutsch, Englisch oder im Sachunterricht. So sind zum Beispiel im Unterricht erarbeitete Arbeitsblätter oder Buchseiten für alle im Großformat auf der Tafel gut sichtbar, können erläutert, beschriftet und abgespeichert werden. Durch den Zugriff auf das Internet seien außerdem sofort wichtige Informationen abrufbar. Oder: „Über einen Rechner können von Lehrkräften vorbereitete und auf einem Stick gespeicherte Unterrichtsmaterialien präsentiert werden.“ Kurz stellte Beate Gondek auch das Programm „Merlin“ vor. Ein Landesprogramm, mit dem vom Land diverse Programme zur Verfügung gestellt werden. In dem Bewusstsein, sich für eine gute Sache engagiert zu haben, verließen die Sponsoren wieder die Grundschule Lemförde. 

cb

www.foerderverein-gs-lemfoerde.de

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