Kommunaler Schulausschuss

Viele Investitionen in die Grundschule Lemförde getätigt

In die Grundschule Lemförde hat die Samtgemeindeverwaltung in den vergangenen zwei Jahren einiges investiert.
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In die Grundschule Lemförde hat die Samtgemeindeverwaltung in den vergangenen zwei Jahren einiges investiert.

Lemförde – Der Schulausschuss der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ war in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt wenig aktiv, die Verwaltung in Sachen Grundschule dagegen schon. Hauptamtsleiterin Kerstin Schult berichtete in der jüngsten Sitzung über getätigte und geplante Investitionen. Schulleiterin Cordula Lindemann informierte über Schülerzahlen und den Schulbetrieb.

Laut Schult hat die Samtgemeinde seit Pandemie-Beginn 72000 Euro in die Umsetzung des Digitalpakts (unter anderem Wlan-Ausbau) investiert. Insgesamt stehen ihr dafür rund 77000 Euro Fördermittel zu.

1800 Euro (Förderung: 1734 Euro) wurden für Schutzausrüstung (FFP2-Masken) ausgegeben, im Rahmen des Sofortausstattungs-Förderprogramms 23100 Euro (Förderung: 20000 Euro) für iPads. Damit hat die Schule 43 Tablets, die an Schüler verliehen werden können. In die Verbesserung der Ganztag-Infrastruktur flossen 23 600 Euro (Förderung: 14000 Euro).

Darüber hinaus wurden ein Smartdisplay und eine Hüpfplatte angeschafft und die ersten beiden Klassenräume im Rahmen der Inklusion mit Schallschutz ausgestattet. Nach und nach sollen alle Klassen nachgerüstet werden. Die Kosten pro Raum bezifferte Schult auf 6000 Euro, die komplett über Fördermittel finanziert werden.

Außerdem möchte die Samtgemeinde nun doch Luftreinigungsgeräte für alle 13 Klassenräume anschaffen. „Wir haben lange gesucht, bis wir ein Gerät gefunden haben, das uns überzeugt“, so Schult. Leider gebe es keine Förderung mehr. Die Luftreiniger seien auch nach der Pandemie noch sinnvoll, begründete sie die Anschaffung. Kosten: 24000 Euro.

Aktuell gehen 266 Kinder in die Grundschule Lemförde. Der erste Jahrgang ist entgegen der Erwartung mit 71 Kindern nur dreizügig, weil laut Lindemann relativ viele „Flexikinder“ wegen der Pandemie von ihren Eltern zurückgestellt wurden. Das ist bei Kindern möglich, die zwischen dem 1. Juli und 30. September sechs Jahre alt werden.

Für das Schuljahr 2022/23 liegt die Einschulungszahl laut Lindemann aktuell bei 90 Kindern. Der Jahrgang wird also wohl vierzügig. Für 2023/24 prognostiziert Schult aufgrund der Geburtenzahlen ebenfalls vier Klassen (94 Kinder), 2024/25 steht mit 76 Kindern knapp unter der Vierzügigkeit. Da aktuell nur der zweite Jahrgang vierzügig ist, wird es in den nächsten Jahren also etwas enger in der Schule.

Wegen der Pandemie sind aktuell alle vier Jahrgänge voneinander getrennt, obwohl das Land das derzeit nicht fordert. Laut Lindemann hat sich das bei Infektionen in der Schule bewährt. Aktuell werden alle Kinder vor Ort unterrichtet, aber auch im Szenario B mit Wechselunterricht habe es nur ganz wenig gegeben, was nicht stattgefunden habe, so Lindemann. Man habe sich vor allem auf die Hauptfächer konzentriert.

Im Schuljahr 2019/20 nutzten 139 Kinder das Ganztagsangebot, 2020/21 waren es nur 114. Lindemann führt das auf die Pandemie zurück. Wer sein Kind nachmittags nicht habe betreuen lassen müssen, habe es lieber zu Hause behalten. Inzwischen sei die Zahl auf 122 gestiegen. Die Schulleiterin geht davon aus, dass langfristig 50 Prozent der Schüler den Ganztag nutzen.

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