Tagespflege Schäperhaus bietet Erleben der Natur mit allen Sinnen

„Grüne Stunde“ am Hochbeet

Die Gäste der Tagespflege machten sich mit Leiterin Heike Langeloh (li.) und Susanne Tuma (3.v.li.) sofort ans Werk, Blumen in das Hochbeet zu pflanzen. Tomaten und Gurken sowie Schnittlauch und viele weitere Kräuter können schon bald geerntet werden. Foto: Mühlke

Lemförde - Von Heidrun Mühlke. Ausgestattet mit Sonnenhut sowie kleiner Harke und einer Schaufel machten sich die Gäste der Tagespflege Schäperhaus in Lemförde gleich ans Werk. Am Dienstagvormittag konnte das Hochbeet auf dem Gelände tatkräftig eingeweiht werden. „In unserer ‚Grünen Stunde‘ wird die Pflanzenwelt eingesetzt, um das Wohlbefinden der Tagesgäste positiv zu steigern“, erklärt Heike Langeloh, Leiterin der Tagespflege Schäperhaus.

Mit der Gartentherapie sollen viele Bedürfnisse der Gäste angesprochen werden. Sowieso seien tägliche Spaziergänge in der weitläufigen Parkanlage des Diakonissen-Mutterhauses schon lange fester Bestandteil des Tagesprogramms. „Durch das Hochbeet können nun die Senioren die Natur ganz direkt erleben, auch die, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind“, so Langeloh.

Mit dem barrierefreien Hochbeet, das dank der Unterfahrbarkeit auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann, erhalten alle Besucher der Tagespflege täglich die Möglichkeit, aktiv oder passiv die Natur zu erleben. Die Bepflanzung und Pflege des Beetes sorgen für gesteigerte Aktivität und gebe den Tagesgästen das Gefühl, eine gewinnbringende Tätigkeit verrichtet zu haben, erläutert die Leiterin.

Zudem biete die Auswahl der Pflanzen eine Vielzahl sensorischer Anreize. „Pflanzendüfte wie Lavendel reizen die Sinne, regen die Erinnerung an. Kräuter können darüber hinaus noch geschmeckt werden. Neben der Versorgung mit frischer Luft und Tageslicht sowie der Möglichkeit zur Bewegung wird durch das Hochbeet so das Erleben mit allen Sinnen ermöglicht“, freut sich Langeloh.

Besonderer Dank gelte den Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben, sowie dem Hausmeister Andrzey Sarbok, der die Idee, die bereits vor zwei Jahren geboren wurde, mit großem Einsatz in die Tat umgesetzt hat.

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