Geschwister Laura und Inka Seel erfolgreich bei Meisterschaft in Oldenburg

Eltern stolz auf ihre Töchter

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Die Eltern Andrea und Michael Seel sind stolz auf ihre Töchter Laura (l.) und Inka, und diese freuen sich über ihre Erfolge bei der ersten deutschen Jungzüchtermeisterschaft der Schäfer in Oldenburg.

Stemshorn - Gerne ziehen die Schwestern Laura und Inka Seel vom Schäferhof in Stemshorn ihre weißen T-Shirts mit dem Schriftzug: „1. Deutsche Jungzüchtermeisterschaft“ auf dem Rücken und dem Schaf auf der Brust an.

Schließlich haben die beiden jungen Damen sich erfolgreich geschlagen, Inka hat den fünften Platz in der Gruppe Kinder unter 19 Teilnehmern aus ganz Deutschland belegt. Ihre ältere Schwester Laura punktete in Theorie und Praxis mit dem Endergebnis siebter Platz bei 24 Teilnehmern.

Am vorletzten Wochenende hieß es für die Töchter des Schäfers Michael Seel und seiner Frau Andrea vom Schäferhof in Stemshorn: Kämpfen um den Titel „Deutscher Jungzüchter“, punkten durch Wissen über Schafzucht und Schafhaltung in Oldenburg.

Während Inka, die jüngere Schwester mit neun Jahren, ihr Schaf „Karneval“ mitnehmen konnte für den praktischen Teil, wurde Laura, 16 Jahre, ein fremdes Weißkopfschaf beim Wettkampf zur Verfügung gestellt. „Ich musste das Schaf richtig dem Richtergremium präsentieren und geradlinig auf die Richter zulaufen mit ihm, Rasse und Eigenschaften bestimmen und sein Alter anhand der Zähne schätzen“, berichtet die Schülerin. „Das war nicht leicht“, wirft sie noch ein, schloss aber mit 78 Prozent den praktischen Teil ab. In der Theorie wusste die Schäfertochter alles: 60 Fragen hatte sie gelernt, 20 wurden abgefragt, sie beantwortete alle richtig und erreichte 100 Prozent. In Summe reichte dies für Platz sieben.

Schwester Inka schloss den Theorieteil mit 90 und den praktischen mit 76 Prozent ab, wurde Fünftbeste in ihrer Altersklasse in Deutschland. „Ich musste ,Karneval‘ am Strick vorführen und so schön wie möglich präsentieren“, erinnert sich die Neunjährige. 20 theoretische Fragen hatte sie zuhause „gebüffelt“, 10 Fachfragen waren zu beantworten. Die Moorschnuckendame „Karneval“ war besonders herausgeputzt nach Oldenburg gefahren und mit ihrem menschlichen Team Laura und Inka vertraten die Drei den Schäferhof in Stemshorn für die Region Dümmer sehr gut. Denn die Konkurrenz der Jungschäfer aus dem norddeutschen Raum war nicht zu unterschätzen, zumal die Zahl der Landschaftspfleger auf vier Beinen dort erheblich höher ist.

Inka pflegt nun ihren blinkenden Pokal, den sie sich für ihr Interesse an den Schafen erkämpfte, aber viel mehr wert war der Spaß beim Wettkampf als der Wettstreit selbst, resümierten die zwei Schwestern. Stolz auf seine Töchter ist das Ehepaar Andrea und Michael Seel: „Wir wissen, dass wir uns auf die Beiden im Umgang mit unseren Schafen voll und ganz verlassen können“, ihr Fazit. Das sei sehr viel wert.

sbb

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