Gerd Muhle eröffnet „Bremer Eiswette“ am Dümmer/Margarete Schlick aus Lembruch zur „16. Grünkohlkönigin“ gewählt

Gäste überrascht: Dümmer „steiht“ nach sieben Jahren wieder

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Zur neuen „16. Grünkohlkönigin des Dümmer-See“ wurde von einer zehnköpfigen Jury Margarete Schlick, Bürgermeisterin aus Lembruch, Segelschullehrerin und Gastronomin gewählt.

Dümmerlohausen - Bereits zum 16. Male veranstaltete die Tourist-Information (TI) Erholungsgebiet Dammer Berge die „Eiswette Dümmer-See“ im Jugend- und Freizeitzentrum. Als erste Amtshandlung des neu gewählten Vorsitzenden der TI, Bürgermeister Gerd Muhle (Stadt Damme), begrüßte er zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Tourismusverbänden aus den Landkreisen Vechta und Diepholz zur „Bremer Eiswette“ am Dümmer. Hierbei bezog er sich aber auf die amtierende Grünkohlmajestät 2015 Dr. Torsten Bremer, Geschäftsführer der Firma Boge Elastmetall in Damme und nicht auf die traditionelle Eiswette von 1829 in Bremen.

Muhle unterstrich in seiner Begrüßung die gute Zusammenarbeit der Tourismus- und Naturschutzverbände sowie der Kommunen rund um den Dümmer. „Der Tourismus hat sich in den vergangenen 20 Jahren gut entwickelt und trägt unter anderem zur Imageverbesserung und Steigerung der Lebensqualität der Region bei. Dieses zeigt sich auch durch die positive Entwicklung in der Wirtschaft und bei dem Zuzug von Fachkräften.“

Auf der Eiswette wurden verschiedene Gastgeber, die im Dezember vom Deutschen Tourismusverband nach einem umfangreichen Kriterienkatalog geprüft wurden, ausgezeichnet. Eine Urkunde erhielt die Ferienwohnung von Kurt Siebe mit drei Sternen, die Ferienwohnungen Kramer, Schmies und Pellenwessel mit jeweils drei Sternen, sowie das Ferienhaus Sieverding mit vier Sternen (alle Damme). Hierbei lobte Muhle die Gastgeber, für die Beteiligung zur Verbesserung der Unterkunftsqualität im Erholungsgebiet Dammer Berge.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hatte die ehemalige Mitarbeiterin Melanie Ring aufgrund eines Wohnortwechsel die Region und die TI verlassen. Offiziell wurde Ring auf der Eiswette noch einmal für ihre Mitarbeit mit einem Präsent gedankt.

Zur neuen „16. Grünkohlkönigin des Dümmer-See“ wurde von einer zehnköpfigen Jury Margarete Schlick, Bürgermeisterin aus Lembruch, Segelschullehrerin und Gastronomin gewählt. In einer kleinen Laudatio unterstrich Muhle, das Schlick sich seit vielen Jahrzenten für die touristischen Belange rund um den Dümmer eingesetzt habe und auch Ansprechpartner für viele Medien sei.

Eine Tradition ist seit 16 Jahren, die Konsistenz des Wassers im Dümmer am 2. Januar-Wochenende eines jeden Jahres zu prüfen, ob der Dümmer „Steiht oder geiht“ (steht oder fließt der Dümmer). In diesem Jahr konnten die Gäste unter der Aufsicht von Pfarrer Helmuth Middendorf und der Grünkohlkönigin Schlick feststellen, dass der Dümmer bei 2,9 Grad und einer Lufttemperatur von 8,0 Grad „steiht“. Durch den Frost der vorangegangenen Tage war im Olgahafen eine Eisschicht verblieben. Die Prüfung beinhaltete unter anderem, dass ein 75 Kilogramm Salzsack mindestens eine Minute auf dem Eis stehen bleibt. Mit diesem überraschenden Ergebnis hatten die rund 80 Wettteilnehmer nicht gerechnet, da der Dümmer zum letzten Mal 2009 zur Eiswette zugefroren war.

Zum Rahmenprogramm zählte der Auftritt der Gitarristin und Sängerin Kiki Voss aus Münster.

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