„Genuss und Leben“ für die Sommerferien geplant

Traditioneller Neujahrsempfang der „LemFörderer“ lockt mehr als 160 Gäste

Mit einem Glas Sekt in der Hand und locker im Gespräch genossen die Gäste den Neujahrsempfang im Lemförder Rittersaal.

Lemförde - „Es werden immer mehr Gäste“, freuten sich Dietmar Emshoff, Vorsitzender der Lemförder Werbegemeinschaft „LemFörderer“, und Stephanie Budke-Stambusch, Bürgermeisterin des „Flecken Lemförde“, zum traditionellen Neujahrsempfang der „LemFörderer“. Immerhin durften sie in diesem Jahr mehr als 160 Personen die Hände schütteln. Für den musikalischen Rahmen sorgte abermals Pianist Dr. Matthias Henseleit.

In seiner Begrüßung galt Emshoffs Willkommen insbesondere den Anwesenden der Nachbar-Werbegemeinschaften des Gewerbevereins Stemwede und der Werbegemeinschaft „Wir“ Rehden. Auf zwei Veranstaltungen des vergangenen Jahres ging der Vorsitzende näher ein: den Lemförder Sommer im Juni sowie den Lemförder Lichterzauber zum dritten Advent. Das Sommerfest sei wieder ein gelungenes Fest mit vielen Aktionen gewesen, betonte Emshoff, der an dieser Stelle Ingo Jaeger, Diakon der Kirchengemeinde Lemförde dankte. „Er hat mit Jugendlichen und seinem Einsatz das Theaterstück vorgeführt.“ 

Zum „Lichterzauber“ habe Kerstin Lagemann mit großem Engagement dazu beigetragen, „dass die Veranstaltung läuft. Ich möchte sagen, dass sie Tag und Nacht im Einsatz war.“ Aufgrund des Vorjahreserfolges werde man auch in diesem Jahr erneut an der Berufsmesse im BBZ Diepholz teilnehmen. Und: „Nach den Sommerferien werden wir eine Messe mit dem Thema „Genuss und Leben“ durchführen“, blickte Dietmar Emshoff in seinem Ausblick auf Aktivitäten im neuen Jahr.

Lemförde feiert 770. Geburtstag

„Für was steht die Zahl ‚770‘? Was hat sie mit unserem Neujahrsempfang zu tun?“ Mit diesen Fragen eröffnete Stephanie Budke-Stambusch ihr Grußwort. Antwort: „Im Jahre 1248 war die Grundsteinlegung des Kölner Doms. Aber nicht nur das; die Bischöfe von Minden und Osnabrück errichteten auf Höhe des heutigen Leonis-Viertel die Stürenburg. Das war die Geburtsstunde unseres Fleckens. Lemförde feiert 2018 einen Nullgeburtstag.“ 

Wer jetzt ein rauschendes Fest erwarte, wie zur 750-Jahrfeier, werde enttäuscht. „Denn es ist nichts geplant. Die Planungen zu unserem 775. Geburtstag sollten wir gemeinsam in Angriff nehmen“, wünschte sich die Bürgermeisterin, die weiter der Frage nachspürte: Was haben Rat und Verwaltung des Flecken im 770. Jahr nach dessen erstmaliger urkundlicher Erwähnung vor?

Planungen für neue Sporthalle

Vorrangiges Ziel sei, Lemförde für die Zukunft weiter gut aufzustellen. Deshalb werde die Entwicklung des neuen Baugebietes „Alter Bahndamm“ vorangetrieben. „25 Bauplätze sollen dort entstehen, die 2019 erschlossen werden“, erklärte Budke-Stambusch. Weiter werde mit der Gemeinde Stemshorn an einem städtebaulichen Konzept gearbeitet, mit dem die weitere Wohnbauentwicklung am Stemweder Berg entlang der L 345 geplant sei. Da die Fläche 48,5 Hektar umfasse, sei nur eine abschnittsweise Realisierung möglich, so die Ratsfrau, die hervorhob, dass damit ein wichtiger Schritt getan werde, „um Lemförde auch für die nächsten 770 Jahre gut aufzustellen.“

Da die Bevölkerung stetig wachse, habe man sich zudem entschieden: „In 2018 die Planungen für eine neue Sporthalle an der Stettiner Straße in Auftrag zu geben, die auch einen Jugendtreff beheimaten soll.“ Aber: „Nur durch das Engagement von uns allen gelingt es, Lemförde zu dem zu machen, was es ist: ein lebens- und liebenswerter Teil unserer vielfältigen Samtgemeinde“, akzentuierte die Bürgermeisterin.

Das Catering für den anschließenden gemeinsamen Imbiss hatte in diesem Jahr die Betriebsgastronomie „Genuss & Harmonie“ übernommen, die auch in der ATV Seniorenresidenz Lemförde tätig ist. - cb

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