Mit der „Ferienkiste“ und der Volksbank zum Geocaching in Lemförde unterwegs

Geheimnisvolle Schatzsuche

Daumen hoch! Der Schatz wurde von den jungen Geocachern gefunden. - Foto: Bechtel

Lemförde - Abenteuer pur mit der Suche nach versteckten Schatztruhen, zu denen man natürlich die richtigen Koordinaten benötigte, erlebten jetzt knapp 20 Mädchen und Jungen. Im Rahmen der „Ferienkiste“ Altes Amt Lemförde hatte die Volksbank Lübbecker Land die Neun- bis Zwölfjährigen zum „Geocaching“ eingeladen. Eine moderne Form der früher bei Kindern – sicher erinnern sich auch so manche Eltern noch daran – so beliebten Schnitzeljagd.

Zum Auftakt bekamen die Kinder im Volksbank-Gebäude einen kurzen Einführungsfilm aus der Reihe „Löwenzahn“ gezeigt. Kindgerecht wird dort das Prinzip von Längen- und Breitengraden sowie die Funktionsweise von GPS-Satelliten erklärt. Anschließend erhielten die jungen Geocacher immer zu zweit ein GPS-Gerät nebst Einführung.

„Die Geräte bekommen wir kostenfrei vom Medienzentrum des Landkreises Diepholz in Syke. Die Mitarbeiter dort sind immer sehr nett und unbürokratisch“, stellte Geschäftsstellenleiter Axel Meinke heraus, der ebenfalls mit „Feuer und Flamme“ dabei war. Unterstützung bekam er während der Veranstaltung von seinen Mitarbeiterinnen Nicole Buchholz, die nicht nur die Organisation übernommen hatte, sondern selbst leidenschaftliche Geocacherin ist, sowie Annika Marten. „Sie hat bei der Planung und Durchführung super geholfen“, betonte Meinke. Danke sagte er Grundschullehrerin Cordula Lindemann, „die das Geochachen von Anfang an, also seit drei Jahren begleitet“, freute sich Meinke.

Mit den vier Betreuern starteten die Kinder dann in zwei Gruppen. Kreuz und quer ging es diesmal durch den „Flecken Lemförde“, wo an fünf Stationen verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. „Manchmal war es ganz schön knifflig“, erklärte Nicole Buchholz, als sie und Annika Marten mit ihrer Gruppe wieder am Volksbank-Parkplatz angekommen waren.

„Wir haben einen Frosch gefunden, aber der war leider nicht echt“, erzählte Julius immer noch ganz aufgeregt. „Da war sogar etwas mit einer Geheimschrift geschrieben, wo man mit UV-Licht drauf leuchten musste, um die unsichtbare Schrift lesen zu können. Dort standen dann die weiteren Koordinaten“, verdeutlichte Phil, dem man ebenfalls die Begeisterung anmerkte.

Derweil erklärte Nicole Buchholz, welche Aufgaben zu erfüllen waren. „An Station eins war in einer grünen Hecke ein grüner Frosch versteckt, wo die Koordinaten für die nächste Station standen.“ Dort angekommen entdeckten die Kinder die erwähnte Geheimschrift. In einer kleineren Metallschiene standen an der dritten Station die weiteren Koordinaten, die die Kids zu einem Wasserschild, einer Dose und einem Rätsel führten. Ein großes Schloss entdeckten die Mädchen und Jungen am Ende ihrer Tour, wo sie aus dem Rätsel die Zahlen und den Code eingeben mussten. „So sind sie an das Logbuch gekommen, mit dem sie die eine Hälfte der Bonus-Koordinaten bekamen“, erläutert Buchholz.

Kurze Zeit später traf die zweite Gruppe mit Axel Meinke und Cordula Lindemann und der anderen Hälfte der Bonus-Koordinaten ein. Kaum hatten die Kinder diese in ihr GPS-Gerät eingegeben, ging die große Suche nach dem „Schatz“ los. Letztendlich fanden sie in einem Strauch eine Dose, in der sich für alle Eis-Gutscheine befanden. Das gab´s auch sofort in der Volksbank und schmeckte vorzüglich nach „getaner Arbeit“. 

cb

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