Schützenverein Hagewede-Marl gewinnt den Verbandspokal „Altes Amt Lemförde“

Der Gastgeber holt sich die Trophäe

Der dickste „Pott“ bleibt bei den Gastgebern. Der Schützenverein Hagewede-Marl gewinnt den Verbandspokal „Altes Amt Lemförde“. J Fotos: Brauns-Bömermann

Marl - „In der Samtgemeinde beginnt die Schützenfestsaison immer in Quernheim und endet in Marl“, stellte Bürgermeister Ludwig Wiegmann von Marl des diesjährigen Ausrichters des Pokalfestes „Altes Amt Lemförde“ in seiner Rede vor den sieben Schützenvereinen fest. „Marl ist, zieht man Verbindungen von Nord nach Süd und Ost nach West, quasi der Schnittpunkt“, sein Fazit.

Tatsächlich war der Schützenverein Hagewede-Marl der Ausrichter des 60. Geburtstags der Idee des Pokalverbandsfestes. Angetreten waren am Sonntag die Schützen der sieben Vereine in Marl, um sich im Schießen zu messen.

Als Sieger ging letztlich der Gastgeber Hagewede-Marl hervor. In Summe war der Sieg mit gutem Abstand zu Lembruch auf Rang zwei, gefolgt von Stemshorn, Hüde, Brockum, Quernheim und Schlusslicht Numero sieben Lemförde.

Die Überraschung und Freude bei der Bekanntgabe des besten Schützen unter den Königen der Vereine war bezeichnend: „Das kann doch gar nicht sein“, johlte König von Quernheim Manfred Kreienbrock immer wieder, bis er es akzeptierte. Er war König der Könige des Verbandes im Pokalfinale geworden. Gleichen Rang sicherte sich Jungkönigin von Lembruch Jessica Klanke. Bei den Schülerwettkämpfen siegte die Mannschaft von Lembruch vor Lemförde und Stemshorn.

Den Titel König der Könige bei den Schülerschützen sicherte sich Lukas Strathmann aus Stemshorn. In der Einzelwertung errang Timon Zdunek (Lemförde) vor Erik Langhorst (Lembruch) und Tim Cordes (Brockum) das Siegertreppchen. Vor den Schießwettbewerben nahmen die offiziellen Vertreter des Pokalfestes mit Präsident des Schützenverbandes „Altes Amt Lemförde“ Armin Seidel auf dem Krönungshügel des Schützenplatzes in Marl Platz, um die besten Motivationen und Grußworte auszusprechen.

„Das Fest spiegelt die Verbundenheit der Vereine aufs Beste“, Seidels Einschätzung. Für Bezirkspräsident des Schützenverbandes Grafschaft Diepholz Karl Friedrich Scharrelmann stand die Spannung, wer den Pokal nach Hause bringt, im Fokus. Samtgemeindebürgermeister „Altes Amt Lemförde“ Rüdiger Scheibe gratulierte zum Geburtstag: „Das Schützenwesen ist eine Säule des kulturellen Lebens in der Region“, seine Idee dazu. Sich im Schießsport messen, gemeinsam Feiern und Tanzen, diese Sportarten prägten das Wochenende in Marl – zum Pokalfest und beim Schützenfest.

Das hatte Schützenverbands-Präsident Armin Seidel wohl gemeint mit seiner Einschätzung: „Der olympische Gedanke soll auch beim Pokalfest gelten, ohne Doping, aber ein wenig Zielwasser ist erlaubt…“

sbb

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