Ganztags-Abschlussfeier der Grundschule Lemförde

Arbeitsgemeinschaften präsentieren ihre Werke

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Manfred Rösler, Leiter der Bau-AG, hatte mit den Kindern Nistkästen gebaut.

Lemförde - „Wir haben heute zum dritten Mal unsere kleine Abschlussfeier unseres Ganztags. Das hatten wir noch nie, dass wir noch Stühle nachholen mussten.“ Mit diesen Worten begrüßte Beate Gondek, Schulleiterin der Grundschule Lemförde, begeistert die zahlreich erschienenen Eltern, Mitarbeiter sowie einige Lehrkräfte im Foyer der Schule. „Und natürlich euch, liebe Kinder.“

Im Anschluss an dieses Willkommen zeigten die Kinder aus den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (AG´s), was sie das letzte Halbjahr gemacht haben. Den Start machte die Bau-AG unter der Leitung von Manfred Rösler. Um der Wegwerf-Gesellschaft entgegen zu wirken, hatte er sich etwas Sinnvolles ausgedacht und mit einigen Kindern Nistkästen gebaut. Denn: „Die Schüler sollten auch mal lernen, etwas Nachhaltiges zu bauen, was auch der Natur nützt“, so Rösler, der sich zuvor Baupläne beim NABU bestellt hatte.

Nach diesem Bauplan stellten die Schüler aus Pappe eine Schablone her. In Zweier-Teams sei es dann mit den Werkstoffen Holz und Leim ans Werk gegangen. „Ihr habt toll mitgemacht, habt tolle Projekte über einen langen Zeitraum hingekriegt. Ihr habt auch sehr viel Geduld aufgebracht“, lobte Manfred Rösler die Mädchen und Jungen.

„Jeder von uns bringt sich mit seinem Talent ein, auch wenn nicht jeder ein Picasso sein kann“, meinten drei Schülerinnen, die die Arbeiten der Team-AG vorstellten. Diese leitet die pädagogische Mitarbeiterin Sandra Menck. Gemeinsam werde überlegt, „wie wir ein Projekt gestalten. Unsere Werke hängen wir anschließend in der Pausenhalle aus und hoffen, dass viele Leute daran Freude haben“, erklärten die Kinder, die den Gästen im Foyer einige große Gemeinschaftsarbeiten vorstellten.

„Ich musste in die großen Fußstapfen von Frau Schwarzenberger einsteigen“, bemerkte Jörg Raming von der Kreismusikschule Landkreis Diepholz launig. Er leitet in Lemförde die Trommel-AG und hatte mit seinen Schützlingen das Stück „Ohne Worte“ einstudiert. Mit Cabasas, Klanghölzern und Cajóns brachten das die Kinder mit ihrem Dozenten begeistert zu Gehör.

Mit Unterstützung der ersten Klassen spielte die Theater-AG, die von Helgard Hagemeier und Beate Wilker geleitet wird, mit viel Herzblut das Märchen „Dornröschen“. Jedes Kind – sie waren alle in tolle Kostüme geschlüpft – stellte sich und seine Rolle oder teilweise sogar zwei Rollen eingangs selbst vor. „Das war ja faszinierend, was wir hier eben gesehen haben“, zeigte sich nach dem Theaterstück Beate Gondek von den Leistungen der Kinder beeindruckt.

„Sie sehen: Ganztag bedeutet für die Grundschule nicht einfach nur, dass wir Ihre Kinder hier aufbewahren und nur betreuen. Sondern wir bemühen uns mit unserem Team, dass wir Ihren Kindern etwas beibringen. Dass sie auch am Nachmittag noch etwas lernen. Und zwar Dinge, zu denen sie am Vormittag keine Möglichkeit haben“, erläuterte Beate Gondek den Eltern, deren Dank den zahlreichen pädagogischen Mitarbeitern galt. Aber: „Wir haben inzwischen auch Lehrkräfte, die mithelfen“, betonte die Schulleiterin, die einige weitere Arbeitsgemeinschaften aufzählte. Zum Beispiel erwähnte sie die Sport-; Schach-; Schulhausgestaltung-, Fußball-, Gesellschaftsspiele-, Handarbeits-, Turn-, Tischtennis- oder Yoga-AG.

„Wir haben mit Ölkreide, Buntstiften und Tusche gemalt“, berichtete Cornelia Lissek am Schluss des Programms. Sie leitet die AG „Malen und Geschichten“; dort hatte sie den Kindern Erzählungen wie „O wie Oskar“, aber auch Seeräuber- und Wintergeschichten vorgestellt. Daraus präsentierten die Kinder nun dem Publikum ihre drei schönsten Bilder.

Ulrike Martlage, Schulsekretärin am Nachmittag, verteilte zum Abschluss an alle Kinder Süßigkeiten.

cb

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