DRK freut sich über 129 Blutspender / „Die Resonanz war super“

Lange Warteschlange im Lemförder Rittersaal

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Im Liegen Gutes tun: Insgesamt 129 Spender fanden den Weg zum Blutspende-Termin im Lemförder Amtshof.

Lemförde - „Die Resonanz war super; wir hatten 129 Spender, sechs Erstspender, sodass sich schon lange Warteschlangen bildeten und die Geduld der Spendewilligen auf die Probe gestellt wurde. Aber alle waren guter Dinge und nahmen die Wartezeit geduldig in Kauf“, freute sich Monika Meier-Rüffer, Vorsitzende des DRK Ortsvereins „Altes Amt Lemförde“, am Morgen nach dem jüngsten Blutspendetermin, der im Lemförder Amtshof solch eine positive Resonanz fand.

„Es gibt jetzt neue Spenderbögen. Das heißt, für die Spender ist es eine Umstellung, da sie sich erst wieder gründlich einlesen müssen, um die Fragen zuordnen zu können“, hatte Monika Meier-Rüffer während des Termins erklärt. „Die Anforderungen sind schon recht hoch“, betonte dabei die DRK-Vorsitzende. Vorschrift aus Datenschutzgründen, und dass die Intimsphäre gewahrt bleibt, sei zudem: „Dass der Doktor seinen Extraraum hat“, hob die Ehrenamtliche hervor, die diesmal Dr. Heribert Bongartz begrüßen konnte.

In der Anmeldung bei Gundi Lösche und Angela Winkelmann war, wie auch bei weiteren Stationen, also Schlange stehen angesagt. Hier wurden nicht nur die Spenderausweise eingelesen, sondern die beiden händigten den Frauen und Männern auch die neuen Spenderbögen aus.

Sobald dieser ausgefüllt war, gingen die potentiellen Spender zur Gesundheitsprüfung, wo aus dem Team des Blutspendedienstes Springe jemand den Blutfarbstoff (Hämoglobin) und die Temperatur bestimmte. Fiel diese Prüfung positiv aus, ging es weiter zu Dr. Bongartz, der letztendlich entschied, ob jemand Blut spenden durfte „oder zurückgestellt werden muss“, erläuterte Meier-Rüffer, die weiter veranschaulichte, dass es noch einen freiwilligen Selbstausschluss gibt. Das bedeute, dass jeder nochmals überlegen könne, ob für ihn die Blutspende tatsächlich infrage kommt oder ob man ein ungutes Gefühl hat, sodass die Spende nicht verwandt werden darf. Abgenommen werden 530 Milliliter Blut; das Spenden selbst dauert zwischen vier bis acht Minuten. Jeder kann dann für sich selbst entscheiden, ob er noch ein wenig Ruhe benötigt oder gleich zum leckeren Büfett geht, um sich zu stärken. Das bieten die DRK-Damen seit vielen Jahren immer mit viel Liebe zum Detail an.

Während des Blutspendetermins gab es Präsente und Ehrennadeln für drei, die zum zehnten Mal ihren kostbaren Lebenssaft anderen, in Not geratenen Menschen zur Verfügung stellten. Zwei waren zum 25., einer zum 40 Mal und einer sogar in 75. Auflage dabei.

Wie immer dankt Monika Meier-Rüffer auf diesem Weg ihrem tatkräftigen Helferinnen-Team, der Lemförder Orchideenzucht für den zauberhaften Tischschmuck, dem Combi-Markt, der regelmäßig einen großen Obstkorb zur Verfügung stellt, sowie der DRK-Kindertagesstätte „Schatzinsel“, die mit Bärbel Röhling an diesem Nachmittag die Kinderbetreuung übernahm.

cb

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