FDP steigert Ergebnis im „Alten Amt Lemförde“ / CDU und SPD verlieren Prozente

Freude bei den Liberalen

Lemförde - Die Wahlen zum Rat der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ haben vor allem bei der FDP für große Freude gesorgt: Die Liberalen konnten ein sattes Stimmenplus von 8,61 Prozent für sich verbuchen. Eine Steigerung von 17,4 auf 26,01 Prozent. Sie gewinnen zwei Sitze dazu und werden im neuen Samtgemeinderat mit sechs Mitgliedern vertreten sein. Erfolgreichste Liberale ist Stephanie Budke-Stambusch mit 682 Stimmen.

Heike Hannker, stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende der FDP „Altes Amt Lemförde“, zeigte sich vom Wahlergebnis entsprechend begeistert: „Das ist wirklich toll“, sagte sie auf Nachfrage unserer Zeitung. Zwar habe sicher auch die Bundespolitik eine gewisse Rolle gespielt, für Hannker steht jedoch aufest: „Die Menschen haben doch irgendwo gemerkt, dass die FDP fehlt. Für die Samtgemeinde haben wir eine tolle Mannschaft auf die Beine gestellt. Ich denke, für jeden war ein passender Kandidat dabei.“

CDU und SPD werden im Gremium weiterhin acht Vertreter stellen. Die Sozialdemokraten sind stärkste Kraft, rutschen aber unter die 40-Prozent-Marke. 37,38 Prozent der Wahlberechtigten haben für sie gestimmt. Bei der Wahl 2011 waren es noch 41,8 Prozent gewesen. Die meisten Stimmen bei den Sozialdemokraten erhielt mit 903 Heiner Richmann.

Auch die CDU kann die 40-Prozent-Marke nicht mehr überspringen. Sie rutscht von 40,7 Prozent aus dem Jahr 2011 auf 34,46 Prozent ab. Die meisten Stimmen bei den Christdemokraten konnte Jens Dannhus auf sich ziehen. 434 stehen auf seiner Habenseite.

Dem neuen Samtgemeinderat werden insgesamt 22 Mitglieder angehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,59 Prozent. Damit hat sich dieser Wert minimal, um 0,62 Prozent, verbessert. Vor fünf Jahren waren 56,97 Prozent aller Wahlberechtigten an die Wahlurne gegangen oder hatten per Briefwahl abgestimmt. J mj

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