Umgestürzte Bäume / In Ströhen befestigen Einsatzkräfte abgehobenes Flachdach provisorisch

Feuerwehren beseitigen Sturmschäden

In Ströhen sicherte die Ortsfeuerwehr ein Flachdach, das durch den Sturm kurzfristig abgehoben war. Foto: Feuerwehr Ströhen / Seeker

Lemförde/Rehden/Wagenfeld - Von Anja Schubert. Sturmtief „Victoria“ hat am Wochenende auch in der hiesigen Region Spuren hinterlassen. Wenn auch nicht in gleichem Umfang wie am Wochenende zuvor durch Sturmtief „Sabine“, wurden die Feuerwehren in den Samtgemeinden Lemförde und Rehden sowie der Gemeinde Wagenfeld am Sonntagabend und am Montagmorgen zu einigen Sturmeinsätzen gerufen.

Gleich drei Einsätze parallel hatte am Sonntagabend die Freiwillige Feuerwehr Ströhen abzuarbeiten. Per Funkmelder waren die Einsatzkräfte gegen 20.50 Uhr zu Einsätzen an der Rickerstraße und der Straße Alte Heide alarmiert worden. Hier versperrte jeweils ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Mittels Kettensägen wurden die Bäume zerteilt und von der Straße entfernt.

Zeitgleich ging bei der Leitstelle in Diepholz laut Pressesprecher Jens Seeker der Anruf eines Hausbesitzers ein. Der Sturm hatte das Flachdach des Wohnhauses am Darlater Weg kurz angehoben und das Mauerwerk beschädigt. Seitens der Leitstelle wurden zunächst Gemeindebrandmeister Reinhold Summann und Ortsbrandmeister Marco Schwarze informiert, die gemeinsam mit einem ortsansässigen Zimmermann die Lage vor Ort erkundeten. Da sich das Dach glücklicherweise wieder auf das Mauerwerk gelegt hatte, konnte es mit Hilfe der Feuerwehr durch Spanngurte provisorisch befestigt werden. Hierzu wurden die übrigen Ströher Einsatzkräfte per Funkmelder nachalarmiert. Insgesamt war die Ortsfeuerwehr Ströhen bei allen drei mit 21 Kameraden im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Ortsbrandmeister Marco Schwarze.

In Wagenfeld wurden die Einsatzkräfte um 19.08 Uhr zu einem umgestürzten Baum an der Barver Straße gerufen, der in Höhe des Wasserwerks die Fahrbahn versperrte. Das Hindernis wurde mittels Motorsägen zerkleinert und beseitigt. Bei dem rund 20 minütigen Einsatz waren 27 Wehrleute vor Ort. Um 20.52 Uhr versperrte an der Straße „Die Langen Drahte“ ebenfalls ein Baum die Fahrbahn. Mit 24 Einsatzkräften wurde erneut binnen kurzer Zeit das Hindernis beseitigt.

Auch am gestrigen Montag machte das Sturmtief die Präsenz der Wagenfelder Einsatzkräfte erforderlich. Um 7.32 Uhr wurde die Ortswehr zur Straße Die Hessenscholt gerufen, wo eine sehr große Tanne laut Ortbrandmeister Amon Windhorst die Fahrbahn versperrte. Mit 14 Einsatzkräften und entsprechenden Gerätschaften war der Einsatz nach gut 45 Minuten beendet. Bei allen drei Alarmierungen waren jeweils zwei Fahrzeuge vor Ort. Die Einsatzleitung hatte Ortsbrandmeister Amon Windhorst.

In der Samtgemeinde Rehden waren am Sonntag laut Pressesprecher Volker Menge die Ortsfeuerwehren Hemsloh und Barver im Einsatz.

Die Hemsloher Kameraden wurden zu einem Sturmschaden in der Rodemühlen Straße alarmiert. Ein Baum drohte auf eine Leitung zu kippen. Mittels eines Teleskopladers wurde der Baum von der Leitung entfernt.

Auch die Feuerwehr Barver rückte am späten Abend zu einem Sturmschaden aus. In der Straße Auf der Finkenstedt blockierten einige umgestürzte Bäume die Fahrbahn. Sie wurden umgehend beseitigt.

In der Samtgemeinde Lemförde hieß es laut Pressesprecher Dr. MichaelSchütz für die Ortswehren Lemförde, Marl und Brockum am Sonntag „ausrücken“. In Lemförde wurden die Feuerwehrleute gegen 18.30 Uhr per Funkmelder zu einem umgestürzten Baum auf der Espohlstraße und einem weiteren auf der Stöltingstraße gerufen. Beide Einsätze wurden mit zehn Kameraden unter Einsatzleiter Arne Klös abgearbeitet.

In Brockum drohte ein Baum auf die Fahrbahn der Straße „Im weißen Sande“ zu stürzen. Die per Funkmelder alarmierten Einsatzkräfte beseitigten die Gefahr.

In Marl sorgte zudem das Auslösen einer Brandmeldeanlage bei der Firma Polyplast für eine Alarmierung per Sirene und Funkmelder. Hier rückten die Kameraden aus Marl, Lemförde und Quernheim aus. Einsatzleiter Oliver Meyer, Ortsbrandmeister der Marler Wehr, konnte nach Überprüfung vor Ort einen Fehlalarm vermelden.

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