Gemeindeverbandsversammlung der Ortswehren „Altes Amt Lemförde“

„Die Feuerwehr ist die älteste Bürgerinitiative“

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Gemeindebrandmeister Friedhelm Dannhus (stehend) berichtete am Mittwochabend im Rittersaal in Lemförde über die Arbeit der Gemeindefeuerwehr im zurückliegenden Jahr.

Lemförde - „Die Freiwilligen Feuerwehren sind die älteste Bürgerinitiative und es sollte alles daran gesetzt werden, diese zu erhalten!“ Dieses nachdenklich stimmende Fazit zog Gemeindebrandmeister Friedhelm Dannhus bei der Gemeindeverbandsversammlung im Lemförder Rittersaal.

Zu Beginn der Versammlung freute sich Dannhus, zahlreiche Feuerwehrangehörige und Gäste aus Rat, Verwaltung und vielen Nachbarfeuerwehren im Rittersaal begrüßen zu können.

Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die ehrenamtlichen Retter, der „Vollkaskomentalität“ vieler Bürger und der knappen finanziellen Mittel der Kommunen, stehe die Feuerwehr von heute immer im Spannungsfeld.

Der Jahresbericht des Gemeindebrandmeisters, der von 93 Einsätzen der 202 Kameraden berichtete, unterstrich diese Problematik. Gemeinsam leisteten die aktiven Wehrmitglieder 16 740 Stunden kostenlose und ehrenamtliche Arbeit für die Bürger der Gemeinden. Pro Feuerwehrmann – und Frau – entspricht dies durchschnittlich 82 Stunden ehrenamtlichen Dienst oder zwei Wochen Arbeit in der freien Wirtschaft.

Das hohe Engagement der Feuerwehrfrauen und -männer konnte auch die stellvertretende Gemeindebrandmeisterin Bettina Hofmeister mit ihrem Bericht über die geleisteten Aus- und Weiterbildungsstunden untermauern.

Viele tausend Stunden verbrachten die Rettungskräfte mit Lehrgängen in den Ortsfeuerwehren, an den Feuerwehrtechnischen Zentralen in Wehrbleck und Barrien sowie an den niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und Celle.

Anschließend berichteten die Funktionsträger des Gemeindekommandos über ihre Arbeit. In der Atemschutzwerkstatt wurden auch im vergangenen Jahr hunderte von Stunden an Arbeit unter der Leitung von Thomas Mengedoth geleistet. Im Bereich der Brandschutzerziehung wurden Kindergärten und Schulen umfangreich betreut. Pressesprecher Dr. Michael Schütz, der Gruppenführer der Alterskameradschaft Friedrich Meyer, Jugendfeuerwehrwart Arne Klös und Birgit Wittkötter von der Kinderfeuerwehr gaben jeweils kurzweilige Überblicke über die geleistete Arbeit in ihren Funktionen.

Seitens der Samtgemeindeverwaltung stellte Gerd-Dieter Bühning in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in den Vordergrund und dankte ausdrücklich für die unzähligen geleistete Stunden. 

ms

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