95 Ferienkistenkinder genießen Beachparty im Freizeitbad Dümmer in Hüde

Hüpfen, springen, spritzen

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Mit diversen Wasserpistolen sollten die Kinder Bälle auf die andere Seite des Nichtschimmer-Beckens pusten.

Hüde - 95 kleine „Wasserratten“ waren am Dienstagnachmittag der Einladung der „Ferienkiste“ Altes Amt Lemförde gefolgt, um an der traditionellen Beachparty im Freizeitbad Dümmer in Hüde teilzunehmen. Die obligatorische große Schlussveranstaltung der „Ferienkiste“, die in diesem Jahr zu 42 Veranstaltungen eingeladen hatte.

Danke sagte Cordula Lindemann, Vorsitzende der „Ferienkiste“, zum Auftakt der Sparkasse Lemförde, vertreten durch Julia Högemann, die wieder etliche Preise gesponsert hatte. Aber auch dem gesamten Team des Freizeitbades, das die Veranstaltung erneut tatkräftig unterstützte. Ihr weiterer Dank galt dem Diepholzer Kreisblatt. „Es war unwahrscheinlich viel ,Ferienkiste‘ in der Zeitung und eine tolle Berichterstattung. Das hat mich sehr gefreut“, betonte Lindemann.

Mit dem diesjährigen Sommerhit „Ain't Nobody“ startete DJ Jens Hannekum aus Ehrenburg die Beachparty. Da kam bei den Kindern im Nichtschwimmerbecken und mit dem roten Elefanten „Benjamin“ im Hintergrund sogleich gute Laune pur auf. Es wurde gehüpft, gesprungen, getanzt und das Wasser spritzte nach allen Seiten, sodass die Erwachsenen nur strahlende Mädchen und Jungen sahen.

Natürlich hatte der DJ auch wieder etliche Wettspiele im Gepäck. Wie beispielsweise passend zum meteorologischen Herbstanfang eine Schneeballschlacht mit Schwämmen. Oder: „Ich wette, dass ihr es nicht schafft, mit Wasserpistolen zwölf Bälle auf die andere Seite zu pusten.“ Klar, dass die Kinder das spielend schafften – sogar insgesamt dreißig Bälle! Und um die Stimmung noch mehr anzuheizen, fragte Jens zwischendurch immer wieder die Ferienkistenkinder: „Seid ihr noch da?“ Fröhlich und lautstark erklang stets ein „Ja“. In der Pause freuten sich die Mädchen und Jungen dann über Eis, das die „Ferienkiste“ spendierte, sowie über Getränke, die Getränke Meyer, Lembruch, kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.

Im zweiten Teil ging es nicht nur weiter mit toller Diskomusik, sondern auch mit diversen Wettspielen. Wie das Litermaß-Spiel – zehn Litermaße, in denen ein Ping Pong Ball unten auf dem Boden lag. Per Schwamm mussten die Kids die Maße solange mit Wasser füllen, bis der Ball oben schwamm und sie ihn raus schnipsen konnten. Was wieder einen Punkt und letztendlich tolle Preise bedeutete.

„Mein Prinzip der Spiele ist, gemeinschaftlich etwas zu tun. Dass eine ganze Gruppe als Gemeinschaft spielt“, erklärte Jens Hannekum im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Juni hat der DJ sein 20-jähriges Jubiläum ganz groß in Köln gefeiert. „Mit 2000 Kindern und den Bläck Fööss“, sagte der Ehrenburger strahlend, der weiter ergänzte: „Beides sind Hauptberufe: Ich bin im Löwenherz (Kinderhospiz Syke) und lebe von der Musik.“ Die sieht er als perfekten Ausgleich zu seiner Tätigkeit als Kinder- und Jugend-Trauerbegleiter, mittlerweile mit Schwerpunkt „Väterarbeit“ in Syke.

Als Erkennungsmarke beziehungsweise auch als Wiedererkennungswert startete Jens Hannekum sonst mit dem „Rigga-Ding-Dong-Song“. Doch dieses Mal ließ er die tolle und energiegeladene Beachparty damit ausklingen.

cb

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