Ferienkistenaktion verbindet lehrreich und spannend Natur und Technik

Geocacher auf Schatzsuche

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Diese 18 Geocacher fanden mit ihren Betreuern eine große Schatztruhe am Parkplatz der Lemförder Orchideenzucht.

Lemförde - „Wir haben uns erst einen Film in der Volksbank angeschaut, wo uns erklärt wurde, was das ist und wie man das machen muss. Dann haben wir auf dem GPS, dem globalen Positionsbestimmungssystem, Koordinaten bekommen. Unterwegs haben wir überall kleine Zettel gefunden, wo die nächsten Koordinaten draufstanden“, erklärt die neunjährige Svenja mit glänzenden Augen, die mit diesen Ausführungen die Ferienkistenaktion „Geocaching – Wandern war gestern, Geocachen ist heute!“ meint.

An der nahmen neben Svenja 17 weitere Kinder teil. Veranstalter war die Volksbank Lübbecker Land. Da war es für Lemfördes Geschäftsstellenleiter Axel Meinke Ehrensache, die Mädchen und Jungen auf ihrer Wanderung als Betreuer zu begleiten. Und auch Ferienkisten-Vorsitzende Cordula Lindemann war mit „im Boot“ sowie zwei weitere Betreuerinnen plus Eislieferantin Annika Marten.

Was ist „Geocaching“ eigentlich? Kurz gesagt – die moderne Form der früheren „Schnitzeljagd“, oder auch „Schatzsuche“ genannt. Doch bei der Suche hilft keine Schatzkarte, sondern das Internet und ein mobiles GPS-Gerät, das fast aussieht wie ein Handy. Die Ferienkiste „Altes Amt Lemförde“ konnte sich diese Geräte im Medienzentrum des Landkreises Diepholz in Syke kostenlos ausleihen.

Nachdem alle Ferienkisten-Kinder den kurzen Löwenzahn-Informationsfilm gesehen hatten, startete man an der Volksbank Richtung Stemweder Berg. Hier wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Die fanden unterwegs dann ständig weitere Hinweise auf den Schatz. Beispielsweise „im Baum getarnt als Rinde oder im Verkehrsschild“, erzählt Maeve. „Von einer anderen Gruppe haben wir auch zwei Zettel gefunden“, sagt Svenja spontan. Besonders schwer fanden die Geocacher das Versteck an einer Schranke, das wohl sehr gut verborgen war.

Auf den Zetteln, die die Mädchen und Jungen fanden, standen jeweils neue Koordinaten, die sie in ihr Gerät eingeben mussten. Den ersten Schlüssel zur Schatztruhe fand Phil, aus Gruppe eins, die zudem am schnellsten war; den zweiten Matthias aus Gruppe zwei. Phil entdeckte auch am Ziel, dem Parkplatz an der Lemförder Orchideenzucht, die große Schatztruhe. „Die war mit einer Plane bedeckt“, berichtet er immer noch ganz aufgeregt. Nachdem die Truhe geöffnet worden war, freuten sich alle Teilnehmer über „flammende“ neue Rucksäcke.

„Wir haben ganz viele Weinbergschnecken gesehen, haben Mais gegessen, auf Strohhalmen gepustet, sodass wir die Natur pur erlebten“, zeigte sich nach der Veranstaltung Axel Meinke sichtbar begeistert. Und die jungen Geocacher betonten: „Es hat großen Spaß gemacht!“

Die Mädchen und Jungen erfuhren an diesem Tag, dass es „Geocaching“ auf der ganzen Welt gib, das Natur und Technik verbindet, lehrreich, spannend, entspannend, aber auch faszinierend sein kann. Da es für Jeden etwas bietet, egal ob alt oder jung.

cb

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