„Ferienkiste“ Lemförde: Segelschule Schlick bietet „Schnuppersegeln“ an

Mit „Zugvögeln“ durch Wind und Wellen

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Mit den Segellehrern Janina Schlick und Jannik Dümmermann stachen diese Ferienkistenkinder zum „Schnuppersegeln auf dem Dümmer“ in See.

Lembruch - „Ich wollte das gerne mal selbst ausprobieren“, antwortet Alida auf die Frage, warum sie sich für die Ferienkistenaktion „Schnuppersegeln auf dem Dümmer“ angemeldet hat. „Meine Eltern haben beide den Segelschein; da wollte ich das auch mal selbst machen“, sagt Eileen, die schon oft mit auf dem Boot war. Jona wollte eigentlich mit Alida spielen. Als sie hörte dass ihre Freundin zum Segeln geht, kam sie spontan mit.

Da Lara von der Veranstaltung der Lembrucher Segelschule und Bootsvermietung Schlick, die von Beginn an der „Ferienkiste“ Altes Amt Lemförde die Treue hält, bereits im vergangenen Jahr hellauf begeistert war, meldete sie sich für dieses Jahr wieder an. Nur vier begeisterte Stimmen, denen Sturm und Regen nichts anhaben konnten. Mit neun weiteren Mädchen und Jungen und unter der kompetenten Betreuung der Segellehrer Janina Schlick und Jannik Dümmermann stachen die Ferienkistenkinder mit Schwimmwesten ausgestattet und zwei „Zugvögeln“ – eine stabile und sichere Jolle – in See.

Auf dem Dümmer erlebten die Kinder dann hautnah wie es sich anfühlt, auf einem Segelboot zu sein. Sie lernten aber auch, wie solch ein Boot gesteuert wird, indem sie alle der Reihe nach einmal die Pinne, einen waagerechten Hebelarm des Steuerruders, mit der Hand bedienen duften. „Um selbst die Erfahrung zu machen, wie das Boot fährt, wenn man es selbst steuert. Aber auch, um ihnen zu vermitteln, dass der Vortrieb ganz allein durch Wind geschieht“, erklärt Günter Schlick. „Wir möchten den Kindern mit diesem Angebot aber auch einen neuen Wassersport beziehungsweise eine neue Sportart vorstellen“, ergänzte Ehefrau Margarete, die gerade leckere Grillwürstchen geholt hatte.

Zu viel Wind

für die „Optis“

Denn als alle wieder an Land waren und frische Luft bekanntlich hungrig macht, gab es zum gemütlichen Abschluss leckere Bratwurst und ein Getränk.

Dazu, dass einige Teilnehmer gehofft hatten, selbst einen Optimisten, der auch liebevoll einfach nur „Opti“ genannt wird, zu segeln, verdeutlicht Günter Schlick: „Wir hätten das gemacht, dass die Kinder alle in die Optis gegangen wären. Dazu hätten wir eine Boje und parallel ein Boot ausgelegt, sodass die Kinder von A nach B hätten segeln können und selbst Kapitän in ihrem Opti sind.“ Aber: „Es ist einfach zu viel Wind. Wenn wir das gemacht hätten, ist es nicht ausgeschlossen, dass der Eine oder Andere Angst bekommen hätte und nie wieder aufs Boot gehen würde“, weiß Schlick aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung.

Wer allerdings Spaß am Segeln bekommen hat, kann sich bei der Segelschule Schlick zu einem Opti-Kurs anmelden. „Egal, ob sie den kompletten Kurs in Anspruch nehmen oder sagen, wir segeln nur zwei oder drei Tage; das kann jeder für sich selbst entscheiden“, betont Günter Schlick. Nähere Informationen gibt es online.

cb

www.segelschule-schlick.de

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