Fast ein kleines Amphitheater

Dorfverein Hüde investiert rund 25. 000 Euro in Neugestaltung des Dorfplatzes

+
Bruno Matzke (links) und Heiner Richmann (2.v.r.) von Hüder Dorfverein freuen sich über die Spende der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz, die Manfred Tuma und Katharina Rose überbrachten. 

Der Dorfplatz in Hüde gleicht einem kleinen Amphitheater: Jetzt will der Dorfverein weiter in das Areal investieren.

Hüde - Der Dorfplatz in Hüde macht seinem Namen alle Ehre. Mitten im Ort direkt neben dem urigen Dorfgemeinschaftshaus gelegen, ist er regelmäßig Treffpunkt und Veranstaltungsort. „Der Dorfplatz ist ein Teil des Gesichts von Hüde“, beschreibt Heiner Richmann, Vorsitzender des Hüder Dorfvereins, dessen Bedeutung. Derzeit macht sich der Verein daran, das Areal mit Eigenleistung und finanzieller Unterstützung noch ansehnlicher zu gestalten.

Etwa 25 000 Euro sollen laut Kassenwart Bruno Matzke in diesem Jahr investiert werden. Ein wesentlicher Teil davon fließt in die wuchtigen Steinquader, die den Platz auf der dem Dorfgemeinschaftshaus gegenüberliegenden Seite umranden und zugleich als Sitzgelegenheit dienen. Sie bestehen aus Muschelkalkstein und wurden erst kürzlich aus Kirchheim im Landkreis Würzburg geliefert und installiert.

Boden soll angehoben werden

„Es hat was von einem kleinen Amphitheater. Darauf sind wir auch ein bisschen stolz“, gibt Richmann zu. Die Mitglieder des Vereins hätten sich viele Gedanken darüber gemacht, wie man den Platz am besten gestalten könnte und sich auch in anderen Orten in der Nachbarschaft Ideen geholt. „Wir haben erst überlegt, ob wir auf den Steinen Holzbänke installieren. Aber damit hätten wir dem Ganzen den Charme genommen“, erläutert der Vorsitzende. „Stattdessen kann man besser hundert Sitzkissen kaufen.“

Als nächstes soll der Boden hinter den zwei Quaderreihen bis zur Steinkante angehoben werden. Der Mutterboden dafür könnte aus dem neuen Baugebiet an der Niedersachsenstraße kommen. Dort soll nach Abschluss der archäologischen Sondierungen in Kürze die Baustraße angelegt werden. Angedacht ist laut Bruno Matzke, hinter den Steinen eine Blumenwiese anzulegen und eine Hecke zur Abgrenzung des Grundstückes zu pflanzen.

Feste Splittschicht

Der Platz zwischen Steinen und Dorfgemeinschaftshaus soll voraussichtlich mit einer festen Splitschicht versehen werden. „Wir hatten überlegt, alles aufzupflastern, aber das wäre zu erdrückend gewesen“, erläutert Richmann. Und kostspielig. Laut Matzke belief sich ein eingeholtes Angebot auf rund 20 000 Euro. Über die genaue Gestaltung des Platzes soll im Verein noch gesprochen werden. Im freien Bereich direkt neben der Steinreihe hat der Dorfverein eine kleine Bühne vorgesehen.

Die kleine Remise hat jüngst einen Anbau bekommen, in dem der geländefähige Rollstuhl des Naturparks Dümmer seinen Platz hat. Direkt davor wurde im vergangenen Jahr eine Lufttankstelle installiert. „Die wurde sehr gut angenommen“, hat Matzke beobachtet. Wer nicht nur Luft, sondern auch Strom für sein E-Bike benötigt, der wird am Dorfplatz künftig ebenfalls fündig. Die Stromversorgung ist bereits verlegt, die von Innogy finanzierte Ladestation soll in den kommenden Wochen installiert werden. Die Stromkosten trägt laut Matzke der Dorfverein, der seinerseits regelmäßig finanzielle Unterstützung von der Gemeinde Hüde erhält.

Abschluss der Arbeiten bis zum Frühjahr

Bis zum Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Darüber hinaus plant der Verein, dem Dorfgemeinschaftshaus von außen einen neuen Anstrich zu verpassen und kleine Mängel in den Gefachen zu beheben.

Finanzielle Unterstützung erhält der Dorfverein bei der Neugestaltung des Dorfplatzes von der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz, die aus ihrem Prämiensparen „Sparen und Gewinnen“ 2000 Euro für die Hüder ausschüttete. Wenn in dem Ort etwas passiere, dann immer auf dem Dorfplatz. Es sei gut, dass es diesen Platz mitten im Ort gebe, sagt Manfred Tuma, der die Spendenbescheinigung gemeinsam Katharina Rose überbringt. Es ist nicht das erste Mal, dass das Geldinstitut den Dorfverein bei seinen Aktivitäten unterstützt, und der Kassenwart weiß das sehr zu schätzen. „Wenn wir die Sparkasse nicht gehabt hätten, hätten wir vieles nicht umsetzen können“, so Matzke. Sie sei ebenso wie die RWE-Tochter Innogy ein guter Partner.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Streetfood-Feeling für zu Hause

Streetfood-Feeling für zu Hause

Der Jeep Gladiator lohnt nur für Image und Gelände

Der Jeep Gladiator lohnt nur für Image und Gelände

Trump gegen Greta in Davos: Das Rededuell um den Klimaschutz

Trump gegen Greta in Davos: Das Rededuell um den Klimaschutz

Linsen vor dem Kochen keimen lassen

Linsen vor dem Kochen keimen lassen

Meistgelesene Artikel

Autohändler gibt mit Bugatti Chiron in Leeste Vollgas - Polizei schreitet ein

Autohändler gibt mit Bugatti Chiron in Leeste Vollgas - Polizei schreitet ein

DSDS-Kandidatin flasht Dieter Bohlen - der zieht Vergleich mit DSDS-Sieger

DSDS-Kandidatin flasht Dieter Bohlen - der zieht Vergleich mit DSDS-Sieger

Heftiger Unfall: Auto prallt gegen Garage und landet kopfüber im Graben

Heftiger Unfall: Auto prallt gegen Garage und landet kopfüber im Graben

Parkplatzsuche bei IKEA außer Kontrolle: Autofahrer tritt Konkurrenten

Parkplatzsuche bei IKEA außer Kontrolle: Autofahrer tritt Konkurrenten

Kommentare