Richmann: „Froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist“

Entsetzen und Erleichterung

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Das Feuer im „Hüder Hof“ hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag massive Schäden angerichtet. Die Bauweise des Hauses erschwerte die Löscharbeiten für die Feuerwehr erheblich.

Hüde - Von Marcel Jendrusch und Simone Brauns-Bömermann. Der Schock in Hüde sitzt tief. Das Feuer im Hotel „Hüder Hof“ hinterlässt eine riesige Brandruine mitten im Kern der Ortschaft. Ins Entsetzen mischt sich aber auch eine gewisse Form der Erleichterung.

„Wir sind alle froh, dass niemand bei dem Brand zu Schaden gekommen ist“, sagt Hüdes Bürgermeister Heiner Richmann im Gespräch mit unserer Zeitung. „Nichtsdestotrotz ist das Ganze natürlich schrecklich.“

Geschockt ist auch die Inhaberin des „Hüder Hofes“, Cordula Leopold. In Worte fassen kann sie die Situation jedoch noch nicht. „Ich muss das alles erstmal sacken lassen“, so ihre Reaktion gestern Vormittag. Leopold hat das leerstehende Hotel nach Informationen der Internetseite Ende des vergangenen Jahres übernommen und erst im März neu eröffnet.

Bürgermeister Richmann ist voll des Lobes für die Einsatzkräfte vor Ort. „Sie haben tolle Arbeit geleistet. Ihnen ist es zu verdanken, dass das Feuer nicht auf angrenzende Gebäude übergegriffen hat. Auch auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön für den Einsatz.“

Die Arbeit am Brandort stellte die Feuerwehr vor einige Herausforderungen. Eine starke Rauchentwicklung ließ die Löscharbeiten nur unter Atemschutz zu. Der Rauch war nach Angaben von Hüdes Ortsbrandmeister Richard Koggenhop nicht das einzige Hindernis. „Bei dem Gebäude handelt es sich um ein sogenanntes Zweiständerhaus. Vor allem die vielen verbauten Holzbalken waren eine Gefahr.“ Ein Innenangriff des Feuers sei unmöglich gewesen, das Risiko, dass Feuerwehrleute verletzt worden wären, sei zu groß gewesen. Die Lösch- und Sicherungsarbeiten an der Ruine waren zunächst bis in den späten Nachmittag geplant.

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