Fest lockt etliche Besucher an

Eine lebendige und bunte Kirchengemeinde

Schon nach kurzer Zeit bekam Maja die ersten Töne aus der Trompete. Links Markus Templin, der mit Ralf Rehker den Posaunenchor Lemförde leitet.

Lemförde - „Wir haben durch dieses Fest bei der Mitarbeiterschaft einen Generationswechsel hinbekommen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass jetzt die Leute um die 30 Jahre Verantwortung übernehmen. Das ist ein gutes Miteinander“, freute sich Eckhart Schätzel, Pastor der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lemförde, während des Gemeindefestes am Sonntag. Insbesondere galt sein Dank dem Vorsitzenden des Festausschusses, Mirco Schön, bei dem alle Fäden für das Fest zusammenliefen.

Unter dem Motto „Bunt wie ein Regenbogen“ wurde das Gemeindefest am Morgen mit einem Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche eröffnet, der durch den Regenbogenchor, der Arbeitsgemeinschaft Dümmer Region sowie durch Diakon Ingo Jaeger und Mitarbeitende der Evangelischen Jugend gestaltet wurde. Ab dem Mittagessen herrschte dann ein buntes Treiben vor und im Gemeindehaus, wo sich etliche Gemeindegruppen sowie eine große Zahl von Kooperationspartnern präsentierten.

Wie der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lemförde, der seine Arbeit vorstellte, aber auch Kinder zum Schmetterlinge bemalen oder ausschneiden einlud. Diese wurden anschließend mit einem Wunsch an den Friedensbaum gehängt. Und der Wunsch wurde in den Wind getragen wie ein Schmetterling, der den Hospizdienst inspiriert, dass es immer weitergeht. Beim Café International konnten Kinder kniffeln und tolle Preise gewinnen.

Viele verschiedene Produkte aus fairem Handel, wie Schmuck, Tee oder Kaffee von El Puente, was übersetzt „die Brücke“ heißt, offerierten Gisela Schwarz und Nele-Marie Hagen den Besuchern. El Puente begann Anfang der 1970er Jahre mit dem Import von Kunsthandwerksprodukten aus Lateinamerika und gehörte damit zu den Pionieren der Fairhandelsbewegung in Europa. Gleich nebenan warb der Posaunenchor Lemförde um neue Mitglieder.

Per Weltkarte stellte sich OLE – Orientierung Leben Entwicklung – vor, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreuen. Katharina Holthaus und Barbara Meyer vom Kirchenvorstand präsentierten das Fundraising Projekt. Denn: „Wir brauchen für eine so lebendige und bunte Kirchengemeinde immer Geld, um das alles erhalten zu können“, verdeutlichte Holthaus, die ergänzte: „Wir brauchen auch Leute, die mitmachen und sich engagieren.“ „Wir wollen uns nach außen öffnen und viele Leute für gute Projekte begeistern“, fügte Meyer hinzu.

Im Gemeindehaus stellte sich das Pflege- und Begegnungszentrum am Mutterhaus vor. Zum neuen Namen erklärte Oberin Schwester Heidemarie Jäckel: „Wir haben schon länger überlegt, dass wir einen Begriff für unser gesamtes Gelände finden. ‚Pflegezentrum‘ existiert schon länger; hier finden sich das Haus „Waldblick“, der Ambulante Pflegedienst und vielleicht später einmal eine Tagespflege wieder. ‚Mutterhaus‘ muss vorkommen, da dieser Begriff einfach bekannt ist. Unter Begegnungszentrum vereinen sich das Gästehaus, die Gottesdienstgemeinde und vieles mehr.“ Weiterhin präsentierten sich das Blaue Kreuz, die Kirchliche Lebensmittelausgabe sowie der evangelische Kindergarten mit Schminken und diversen Spielen und das Familienzentrum, das leckere Waffeln im Angebot hatte. Per Flyer wurde zudem das neue Leitbild der Kirchengemeinde vorgestellt. „Es geht weiter; wir brauchen Menschen, damit diese Gemeinde lebendig bleibt“, wünschte sich Pastor Schätzel.

Besondere Angebote stellten während des Festes eine Spiele-Landschaft, die moderne Kirchenerkundung und ein Puppentheater dar. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Gitarren- und Kirchenchor und die Gitarrengruppe „Viel-Saitig“. Krönender Abschluss des Gemeindefestes war das Konzert mit dem Trio „Kaffeehaus Blues-Projekt“.

cb

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