Ehrenamtskarte für Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“

Besondere Würdigung für besonderes Engagement

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Das Freizeitbad in Hüde ist ein Ort, an dem Inhabern der Ehrenamtskarte in Zukunft Vergünstigungen winken könnten. Genaue Überlegungen werden dazu jedoch erst im neuen Jahr angestellt.

Brockum - Von Marcel Jendrusch. Ehrenamtliche Arbeit ist wichtig für das Gemeinwesen. Der Rat der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ hat beschlossen, Menschen, die sich besonders engagieren, entsprechend zu würdigen. Dies soll durch die Teilnahme am Programm der Ehrenamtskarte des Landes Niedersachsen geschehen.

Das Gremium sprach sich während seiner Sitzung am Dienstagabend im Brockumer Landgasthaus Koch einstimmig für diese Art der Anerkennung aus. Die Einführung ist zum April vorgesehen und zunächst bis zum 31. März 2019 befristet.

Die Ehrenamtskarte ist eine landesweit einheitliche Karte, die in Verbindung mit dem Personalausweis genutzt werden kann. Sie gewährt dem Besitzer verschiedene Vergünstigungen, beispielsweise in Geschäften oder Freizeiteinrichtungen im ganzen Land. Auch die Samtgemeinde selbst muss in diesem Zusammenhang diverse materielle Vorteile gewähren. Das Freizeitbad in Hüde sowie die Bücherei in Lemförde stehen hier nach ersten Überlegungen im Blickpunkt. Des Weiteren wird vorgeschlagen, Kontakt zu Verbänden und privaten Anbietern aufzunehmen, um weitere Angebote aus den Bereichen Kultur, Freizeit, Bildung, Sport oder Tourismus einzuholen.

Kosten für die Samtgemeinde entstehen nicht. Sie muss lediglich den Differenzbetrag ausgleichen, der durch die Ermäßigung bei Inanspruchnahme einer kommunalen Einrichtung entsteht.

Um eine Ehrenamtskarte zu bekommen, müssen Bewerber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Der Wohnsitz muss auf dem Gebiet der Samtgemeinde liegen, die ehrenamtliche Tätigkeit muss fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr betragen und bereits in den vergangenen drei Jahren ausgeführt worden sein.

Der Antrag ist laut Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe „verwaltungsfreundlich“ gestaltet. Er umfasst zwei Din-A-4-Seiten auf denen Angaben zur Person und zum Ehrenamt gemacht werden müssen.

Ziel der Karte ist es, die geleistete Arbeit noch stärker zu würdigen und einen Anreiz für freiwillige Tätigkeiten zu setzen.

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