1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Diepholz
  4. Lemförde

Ehrenamtskarte für Janina Raabe und Nadine Lampe

Erstellt:

Von: Simone Brauns-Bömermann

Kommentare

Aus den Händen des Lemförder Samtgemeindebürgermeisters Lars Mentrup nahmen Nadine Lampe (Mitte) und – stellvertretend für Janina Raabe – Monika Meier-Rüffer die Ehrenamtskarte entgegen.
Aus den Händen des Lemförder Samtgemeindebürgermeisters Lars Mentrup nahmen Nadine Lampe (Mitte) und – stellvertretend für Janina Raabe – Monika Meier-Rüffer die Ehrenamtskarte entgegen. © Brauns-Bömermann

Sie sind aktiv als „Allrounderin“ im DRK oder im Schützenverein und erhalten als Dank die Ehrenamtskarte: Janina Raabe und Nadine Lampe. Lemfördes Samtgemeindebürgermeister Lars Mentrup wünscht sich, dass noch mehr Ehrenamtliche für die Ehrenamtskarte vorgeschlagen werden.

Lemförde – Ehrenamt ist Gold wert. Weil das so ist, und weil ohne Ehrenamt in jeder Gemeinde etwas fehlt, verlieh Lars Mentrup, Bürgermeister der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, am Dienstagnachmittag im Rathaus an Nadine Lampe aus Brockum und Janina Raabe aus Quernheim die tatsächlich goldfarbene Ehrenamtskarte.

Nadine Lampe ist seit 2016 im Schützenverein in Brockum aktiv, arbeitet im Vorstand der Damenschießgruppe und fungiert als Schießwartin. Vorgeschlagen hatte sie der Präsident der Schützen in Brockum, Sebastian Lampe. Wie sie die Karte, die bei teilnehmenden Einrichtungen in ganz Niedersachsen und Bremen gültig ist, nutzen wird, wusste die Mutter von zwei kleinen Kindern schon vor der Verleihung: „Wir gehen sehr gerne schwimmen. Ich nutze die Karte für das Freizeitbad in Hüde.“ Eine Übersicht der Angebote der Ehrenamtskarte ist unter www.freiwilligenserver.de zu finden.

Aus Krankheitsgründen konnte Janina Raabe ihre Karte nicht persönlich in Empfang nehmen. Als ihre Vertreterin kam die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Lemförde, Monika Meier-Rüffer.

„Janina ist seit 2016 im DRK aktiv. Sie ist unser Allrounder“, erläutert Meier-Rüffer. Raabe leite die wöchentlichen Gruppenstunden der Jugendrotkreuzgruppe und Projekte über das Jahr verteilt. Sie ist bei der Bereitschaft auf dem Brockumer Markt im Einsatz und leistet Stunden bei der DRK-Bereitschaft Wasserwacht am Dümmer. Zu ihren Tätigkeiten und Aufgaben gehören Sanitätsdienste im Rahmen des Katastrophenschutzes und erweiterte Rettungsdienste und Fortbildungen. „Unser übergeordnetes Ziel bei den Jugendlichen im DRK ist es, dass sie den Übergang in die Sanitätsdienste leichter schaffen“, ergänzt Meier-Rüffer. Die Struktur ist wie bei den Feuerwehren, die die Jugendarbeit fördert, um personell im aktiven Dienst durch nachrückende Jugendliche einsatzbereit zu bleiben.

Mit der Ehrenamtskarte genießt der Inhaber Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen und bei zahlreichen Anbietern. Sie ist drei Jahre gültig und wird nach Prüfung der Voraussetzungen von den Kommunen verliehen.

Die Voraussetzungen sollte man vor Beantragung prüfen, denn die Hürden sind schaffbar, aber nicht niedrig. Es gilt: Man übt eine freiwillige, gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung von mindestens fünf Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr aus. Vor Beantragung muss das Ehrenamt bereits drei Jahre geleistet worden sein. Lars Mentrup appellierte in die Runde: „Erzählen Sie die Vorteile weiter, damit wir im nächsten Jahr mehr Karten verleihen können.“  sbb

Auch interessant

Kommentare