„Die Piraten“ aus Engter verfehlen Motto

„Echt tolle Kunstwerke“ beim Sandfiguren-Bauwettbewerb

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Am Sandfiguren-Wettbewerb in Lembruch beteiligten sich am Mittwoch 88 Kinder. Alle wurden für ihre Mühen mit einer Medaille und kleinen Übelohnt. Die Sieger erhielten Pokale. 

Lembruch - Sie kamen aus Hamburg, Dortmund, Wagenfeld, Duisburg, Diepholz, Bohmte, Osnabrück, Ibbenbüren, Damme, Steinfeld oder Bramsche: Die 38 Teams beziehungsweise 88 Kinder, die sich an der neunten Auflage des Dümmer-Sandfiguren-Bauwettbewerbs am großen Badestrand an der Sonnenbar in Lembruch beteiligten.

Es war eine Veranstaltung im Rahmen der Dümmer-Spaß-Wochen und der „Ferienkiste“ Altes Amt Lemförde; Veranstalter war die Tourist Information Dümmerland. Das Motto lautete in diesem Jahr „Europameisterschaft 2016 in Frankreich“.

Nachdem die Tourist Information alle Teilnehmer erfasst hatte, machten sich die Kinder mit Eimern, Schaufeln, diversem Dekorationsmaterial wie Krepppapier in den französischen oder deutschen Farben, kleinen Hölzchen, Muscheln oder Netzen sowie Förmchen ‚bewaffnet‘ ans Werk. Viel Sand gemischt mit Wasser wurde dabei ganz im Zeichen des Mottos verbaut.

Ein Spielfeld nebst Fußball und sogar den Eiffelturm in französischen Farben hatte Lennart aus Lembruch kreiert. Ein Stadion, das aussah wie ein Fußball, mit Eingang und einem Fluss hatten sich Jola, Pia und Paul aus Rüschendorf einfallen lassen. Aus Dünsen kamen Moya und Kilan, die ein Spielfeld mit Spielern und Torwart nebst Zuschauertribüne, Ball und Pokal sehr detailgetreu gebaut hatten. Linus, Karl und Sarah aus Haldem hatten ein Trikot aus Sand geformt und Emma aus Alfhausen einen Fußball nebst Fußballschuh.

„Die Piraten“ aus Engter hatten dagegen das Motto verfehlt und eine fantastische Burg gebaut. „Wir dachten das Motto laute „Sandburgen“ bauen und daran haben wir uns gehalten“, kam lachend die Erklärung. Da hatte die Jury – Jessica Franz, Julia Beckmann, Renate Neef – die Qual der Wahl, um die Erst- bis Drittplatzierten, die einen Pokal bekamen, festzulegen.

„Ich hoffe, es hat euch ein bisschen Spaß gemacht“, sagte Jessica Franz zur Preisverleihung die Kinder, die mit einem lautstarken „Ja“ antworteten. Weiter betonte sie: „Da sind echt tolle Kunstwerke dabei.“ Leider könne nicht jeder einen Pokal gewinnen. Aber: „Im Grunde genommen seid ihr alle Gewinner, weil ihr so tolle Sachen gemacht habt.“

Carla, Greta, Ben und Samuel aus Damme, die ein Maskottchen kreiert hatten, strahlten, als sie hörten, dass sie den ersten Platz belegt hatten. Mathilda aus Osnabrück kam auf Platz zwei; sie hatte aus Sand ein Stadion mit vielen kleinen ‚Männchen‘ entstehen lassen. Moritz, Masha und Joni aus Hamburg, die einen Torwart gebaut hatten, belegten den dritten Platz. Jedes Kind bekam fürs Mitmachen eine Medaille, die, wie auch die Pokale, die Tourist Information zur Verfügung stellte. Bei Julia Beckmann von der Sparkasse Lemförde durfte sich jeder Sandfiguren-Bauer zudem einen Preis abholen, die alle das Geldinstitut gestiftet hatte.  J cb

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