Dümmerbrand lockt zigtausend Besucher an den See

„Hüde ist eine Reise wert“

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Das Brillantfeuerwerk begeisterte einmal mehr die Besucher und ließ viele nach ihren Handys greifen, um das Spektakel im Bild festzuhalten. Alle

Hüde - Von Horst Benker. Der Dümmer brennt, die Menschenmasse rennt – aber nicht weg, sondern herbei. So ein weiteres Mal geschehen am Sonnabend in Hüde. Zigtausende kleine und große Besucher wollten sich das 53. Spektakel dieser Art nicht entgehen lassen.

„Auf dem Deich war bereits heute Nachmittag ein gehöriger Ansturm“, frohlockte Hüdes Bürgermeister Heiner Richmann gegen 19 Uhr im Insel-Café. Dorthin hatte die Gemeinde Vertreter der Nachbarkommunen, des Landkreises, die Sponsoren sowie weitere Ehrengäste zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen, „um Danke zu sagen“.

Beim Dümmerbrand handele es sich zwar um eine Traditionsveranstaltung, „aber es gibt immer wieder neue Herausforderungen“, meinte Richmann. „Wir haben hier in Hüde eine Veranstaltung, die Geld kostet. Aber wir haben auch treue Sponsoren, denen unser besonderer Dank gilt“, sagte der Bürgermeister. Dieser galt auch der „Arbeitsgemeinschaft Dümmerbrand“, die die Verantwortung für die Abwicklung der Events inne habe.

Die Rahmenbedingungen seien in diesem Jahr prima, spielte er auf das sonnige Wetter an. , betonte er mit Blick auf „ein tolles Kinderfest“ und das bevorstehende Feuerwerk, zu dem zu diesem Zeitpunkt ein wahrer Menschenstrom einsetzte. Am Strand und an der Surfeinsatzstelle drängten sich die Menschen dicht an dicht, auf dem Deich war kaum noch ein Vorwärtskommen, Getränkestände und Imbissbuden waren dicht umlagert.

„Ich hoffe, dass alle Spaß haben am Feuerwerk, genießt die Zeit in Hüde und bleibt uns wohlgesonnen“, gab Richmann den geladenen Gästen mit auf den Weg.

Dümmerbrand in Hüde

Auf unterschiedlichen Bühnen hatte inzwischen die Live-Musik eingesetzt, heizten Bands und Entertainer den Gästen kräftig ein. Mit energiegeladener Stimmungsmusik war die Brasband „Krisus“ aus den Niederlanden am See unterwegs. Der Dauereinsatz und das ein oder andere Bierchen schienen an den Musikern auch nicht ganz spurlos vorüber gegangen zu sein, denn rund eine Stunde vor dem Feuerwerk schien die Notensicherheit doch nicht mehr so recht gegeben.

Kurz nach 22 Uhr ging ein Raunen durch die Menge, als die ersten Raketen gen Himmel schossen und diesen farbenprächtig erhellten. Fast eine Viertelstunde lang „spuckten die Pontons“ auf dem See Feuer aus vielen Rohren. Die Feuerwerker von Pook-Pyrotechnik hatten ganze Arbeit geleistet. Langanhaltender Beifall dankte es ihnen, bevor sich die Massen und anschließend die Blechlawinen wieder Richtung Heimat in Bewegung setzten.

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