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Dorferneuerung für Dümmer-Quartett in den Startblöcken

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Von: Melanie Russ

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Rainer Grabis freut sich darauf, mit vielen Einwohnern in der schönen St. Marienkirche in Burlage über die Zukunft von Hüde, Lembruch, Marl und Stemshorn zu sprechen.
Rainer Grabis freut sich darauf, mit vielen Einwohnern in der schönen St. Marienkirche in Burlage über die Zukunft von Hüde, Lembruch, Marl und Stemshorn zu sprechen. © Russ

Die Dorferneuerung in den Gemeinden Hüde, Lembruch, Marl und Stemshorn startet am Montag, 4. April, mit einem Info-Abend in der St. Marienkirche in Burlage. Dann wird erläutert, was Dorferneuerung bedeutet und welche Möglichkeiten das Förderprogramm bietet.

Lemförde – Beinahe täglich hat Rainer Grabis Einwohner am Telefon, die fragen, wann es mit der Dorferneuerung losgeht. Wie berichtet, wurden Hüde, Lembruch, Marl und Stemshorn in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen. „Das Interesse ist in allen vier Gemeinden groß. Einige haben auch schon konkrete Ideen“, freut sich der Verwaltungsmitarbeiter, der in der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ die Erstellung eines Dorfentwicklungsplans verantwortet.

Dieser Plan ist Voraussetzung dafür, dass Fördermittel für Investitionen in Infrastruktur und Dorfgemeinschaft fließen. Zum Auftakt wird es am Montag, 4. April, ab 19 Uhr in der St. Marienkirche in Burlage einen Info-Abend geben. Eingeladen sind ausdrücklich auch Einwohner aus den drei übrigen Mitgliedsgemeinden. Außerdem wird der Info-Abend per Live-Stream übertragen, Online-Teilnehmer können über einen Chat Fragen stellen.

Dann wird erläutert, was Dorferneuerung bedeutet, welche Möglichkeiten das Programm bietet, wer sich beteiligen kann, und warum die Einbeziehung der Bürger wichtig ist. Die Teilnehmer können auch schon über erste Projekte diskutieren. Die Detailarbeit soll zeitnah in vier Arbeitsgruppen beginnen. Ganz wichtig ist Grabis, dass viele „normale“ Einwohner, die nicht in Institutionen eingebunden sind, mitmachen. Themenschwerpunkte sind mobiles Leben, Digitalisierung, Klimaschutz, Tourismus und die Frage, wie die Gemeinden für Familien noch attraktiver werden.

Die Umsetzung von Projekten in großem Stil wird nach Grabis’ Einschätzung wohl erst 2023 beginnen. „Aber vielleicht können wir vorher schon mit kleinen Projekten starten, die kein oder wenig Geld kosten.“

Infoabend: Einlass ist ab 18.30 Uhr. Es gilt die 3G-Regel. Da die Teilnehmerzahl auf 100 Gäste begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Tel. 05443/2090 gebeten. Zum Live-Stream geht es hier.

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