57 Urkunden an junge Leser ausgegeben

Lemförder „Lesefieber“ ist beendet

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Spannung bei der Ziehung: Losfee May (Mitte), Kerstin Lagemann (l.) und Anette Sorgatz ermitteln die Preisträger der Gewinnaktion. Neben den Lese-Diplomen hatten die jungen „Leseratten“ die Chance, Gutscheine und Sachpreise zu bekommen.

Lemförde - Der Sommerleseclub 2017 ist beendet, das Lesefieber der Kinder und Jugendlichen aber ungebrochen. Für die junge Lese-Community der Bücherei Lemförde haben die Buch-Cover der Bücher in den Regalen ihre Strahlkraft nicht verloren: Im Gegenteil. Zur Abschlussparty am Mittwoch kursierte der Wille: „Dieses Buch wollte ich lesen, habe es aber in den Ferien nicht geschafft. Jetzt nehme ich es mit.“

Anette Sorgatz, Kerstin Lagemann und Erika Klös vom Team der Bücherei verliehen gleichzeitig Bücher aus dem Fundus der rund 100 Lesefieber-Bücher, verteilten an die Partygäste Paninis und leiteten die spontan initiierte Tauschbörse der Gewinne aus der Verlosung zur Abschlussparty. 57 Diplome in Gold, Silber und Bronze konnten die Büchereidamen an die rund 60 Teilnehmer des diesjährigen Lesefieber-Leseclubs für Ferienkinder verteilen.

Manche lesen schnell, andere genüsslich - die Menge ist unerheblich

„Dabei ist es unerheblich nach unserer Meinung, wie viele Bücher ein Jugendlicher gelesen hat“, konstatiert Anette Sorgatz. Für den Vielleser wäre das schnelle Lesen von zahlreichen Büchern die persönliche Bereicherung, für das nächste Individuum eher das genüssliche Verschlingen von zwei Exemplaren. Insgesamt verteilten die Damen 20 Mal ein Golddiplom, zehn Mal Silber und die restlichen in Bronze. Jeder, der ein Buch gelesen und den Ausleihabschnitt in den Los-Karton geworfen hatte, nahm an der Präsentziehung zur Abschlussparty teil. Es warteten unterschiedlichste Preise von der Powerbank als Ladestation für unterwegs, über Taschenlampe, Kinderwitzebuch, Leuchthandschuhe, Tafelfolie mit Stiften und die heiß begehrten Gutscheine für den Kinobesuch, das Eis oder die Einkaufsgutscheine der örtlichen Einzelhändler auf die Leser.

„Einige Kinder haben in den Ferien bis zu 20 Bücher gelesen“, resümierte Sorgatz. Die Auswahl der 100 Bücher war gut erdacht: Von der Neubearbeitung von Asterix und Obelix in der Kombination von Geschichte in Fließtextform und Komik, über Tiergeschichten, Fantasy- und Gruselgeschichten, reinen Mädchenstorys bis zu Bauanleitungen der virtuellen Minecraft World war alles dabei.

Diverse Mitmach-Aktionen

Die Struktur und Agenda des Lesefieber-Clubs waren ebenso neu, wie die Bucherscheinungen im Regal. Anfang Juni gab es die Eröffnungsparty und Vorstellung der Lesefieber-Bücher. Von Mitte Juni bis Ende Juli fanden die Clubtreffen jeden Montag statt, die, um eine Stunde erweitert, Mitmach-Aktionen wie Fotoshootings, Cocktails mixen, Schokobrunnen-Genuss und Bastelaktionen, bei großer Hitze die Schwamm-Schlacht am Bürgerpark vorhielten – doch auch nur gemütliches Treffen und „Abhängen“ war möglich. Zur Abschlussparty gab es dann die begehrten Diplome, Losgewinne und das „Tschüss, bis nächstes Jahr“. Das beinhaltete aber nicht, dass man sich in den gemütlichen Räumen der Bücherei nicht bis dahin trifft. Denn viel zu verlockend ist die große Auswahl an Büchern aller Art mit ungebrochenem Zauber von Buch, Lettern, Schmökern und Lesen.

sbb

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