Vierte Auflage von „Schauen & Staunen“ lockte Hunderte von Besuchern

„Der absolute Renner sind im Moment die E-Bikes“

Monika und Ralf Stubbe ließen sich im griechischen Spezialitätenrestaurant „Metéora“ den von Nikolaos Giannarakis (M.) kredenzten Vorspeisenteller „Pipilia“ schmecken.

Lembruch - Ob zu Fuß, per Fahrrad oder mit Auto: Bei schönem Wetter machten sich am Sonntag Hunderte von Besuchern von nah und fern auf den Weg, um in Lembruch zu schauen und zu staunen. „Schauen & Staunen“ lautete auch der Slogan der vierten Auflage, unter dem sich elf Betriebe, Hotels, Restaurants und sogar eine Arztpraxis zusammengeschlossen hatten, um sich vorzustellen. Aber auch, um ein vielfältiges Rahmenprogramm in dem schmucken Ort anzubieten.

„Wir sind hauptsächlich wegen der E-Bikes gekommen, aber auch, um uns die wundervollen Boote anzuschauen“, verrieten Harald und Gerda Biermann aus Stemshorn sowie Brigitte Joerdens aus Bohmte, warum sie nach Lembruch gekommen waren. Auch Gunter und Brigitte Hinke aus Lemförde interessierten sich für die Fahrräder sowie den neuen Griechen. „Wir wollen das Ganze aber auch mit einem Spaziergang zum Dümmer verbinden“, sagte das Ehepaar lächelnd. „Ich war neugierig auf die Ferienwohnungen bei Schlick und wollte gerne die Bootswerft sehen, wo man sonst nicht reinkommt“, meinte Esther Feder aus Lemförde. Nur ein paar begeisterte Stimmen, die alle schauen und staunen wollten.

Das konnte man beispielsweise bei Fricke & Dannhus HD Yachtbau. „Wir haben auf der Messe ‚Boot Düsseldorf‘ für den Samstag und Sonntag Werbung gemacht, da wir viele auswärtige Kunden haben“, erklärte Seniorchef Hermann Dannhus, warum zur Hausmesse an beiden Tagen etliche Besucher von weither nach Lembruch gekommen waren. Vor Ort konnte man gebrauchte, aber auch neue Boote bewundern oder an der Werftbesichtigung in Hüde teilnehmen. Mit Rabatten lockte zudem der Segel- & Freizeitstore und der Schiffs-Modellbau-Club Espelkamp präsentierte sich mit detailgetreuen Mini-Booten.

„Der Renner sind im Moment die E-Bikes“, bestätigte Michael Holy, Chef von Zweirad Holy. Vielleicht auch daher: „Weil man mit seiner Muskelkraft nur die Hälfte tun muss, gegenüber einem normalen Fahrrad. Das ist einfach relaxtes Fahrradfahren“, schwärmte Holy, der sich über eine große Resonanz freute.

Bei Familie Schlick – Segelschule & Bootsvermietung Schlick – an der Wagenfelder Straße konnten nicht nur die Ferienwohnungen mit Namen wie „Segelkammer“ oder „Kartenraum“ sowie die Seminarräume besichtigt werden; hier konnten die Kinder bei Luba Winkelmann aus Oppenwehe auch aktiv werden, um aus Streichhölzern Schiffe und Häuser zu bauen. „Dies & Das“, nämlich kreatives Kunsthandwerk, bot außerdem Alexandra Westermann aus Lembruch dort an.

Im griechischen Spezialitätenrestaurant „Metéora“ kredenzte Nikolaos Giannarakis dagegen den Gästen den Vorspeisenteller „Pipilia“, natürlich nebst Ouzo. Dafür hatte Giannarakis extra eingelegten Fisch aus Griechenland mitgebracht, den er pikant anrichtete. Oder Hackfleischbällchen gibt es bei ihm nach einem alten Rezept aus Konstantinopel. Die Gäste waren jedenfalls hellauf begeistert, wie auch von den vielen Möglichkeiten, die die Tourist Information ihnen aufzeigte, um an Niedersachsens zweitgrößtem Binnensee Urlaub zu machen, Erholung zu suchen oder dem Segel- und Surfsport zu frönen.

Da darf man schon gespannt sein, wer im kommenden Jahr mit „im Boot“ ist, wenn es zum fünften Mal heißt: „Schauen & Staunen“ in Lembruch!

cb

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