Für jedermann öffentlich zugänglich

„Defi“ beim Segler-Club Dümmer

Neuer Defibrillator beim Segler-Club Dümmer in Lembruch. Die Vorsitzenden Werner Schäper (l.), Gerd Lauszus (2.v.l.) freuen sich mit Frank Schläger, Thomas Bunte, Katja Oberlies, Michael Schönemann und Ulli Stich über die Neuanschaffung. Foto: Brauns-bömermann

Lembruch – Am neuen Bootshaus des Segler-Clubs Dümmer (SCD) in Lembruch hängen jetzt gut sichtbar und für Spaziergänger und Anrainer des Geländes erreichbar ein Rettungsring und ein neuer Defibrillator. Der Kreissportbund hat das potenziell lebensrettende Gerät bezuschusst.

„Beide Rettungsgeräte sind zwar auf dem Gelände des SCD angebracht, können aber auch von Passanten im Notfall erreicht werden“, sagte Frank Schläger vom SCD. Möglich wurde die Anschaffung des „Defis“ durch die Mitfinanzierung seitens des Kreisportbundes. Der hatte im Bereich Diepholz die Förderung von zehn Geräten in Vereinen ausgeschrieben. „Wir waren schnell und bekamen den Zuschuss“, so der erste Vorsitzende Gerd Lauszus.

Das Gerät wird beheizt, ist alarmgesichert und bekam durch die Mithilfe der Wettfahrgemeinschaft Dümmer ein Regendach aus Edelstahl. „Es ist eins der vielen kleinen neuen Dinge, die wir angeschoben haben im Zuge der Renovierungsmaßnahmen im Verein“, berichtete der zweite Vorsitzende Werner Schäper.

Der Segler-Club erneuert sich rund um das Vereinsheim und den Hafen kontinuierlich: Das Bootshaus und die Rampe für barrierefreien Zugang sind fertiggestellt, die Segelkammer und Außenanlage auf Vordermann gebracht. „Im Hafenbecken haben wir Rettungsleitern angebracht“, erklärte Schäper. Weitere Maßnahmen sind in Planung. Falls der „Defi“ einmal im Notfall auf dem Deich oder im Wohngebiet benötigt wird, müssen die Retter nicht über den Zaun springen. „Das kleine Tor bleibt unverschlossen“, verriet Thomas Bunte.  sbb

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