Landfrauenverein Diepholz

Christel Riekenberg und Birgit Dannhus neu im Amt

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Landfrauen-Vorsitzende Ulrike Meyer (l.) verabschiedete Eva Dittmer (2.v.r.) aus Lembruch als Ortsvertrauensfrau. Neu haben dieses Amt jetzt Birgit Dannhus (r.) aus Lembruch und Christel Riekenberg (2.v.l.) aus Lemförde inne.

Brockum - Mehr als ein Vierteljahrhundert war Eva Dittmer aus Lembruch Ortsvertrauensfrau im Landfrauenverein Diepholz. Während der Jahreshauptversammlung im Landgasthaus Koch in Brockum wurde sie von Vorsitzender Ulrike Meyer verabschiedet. Zu ihrer Nachfolgerin wählte die Versammlung Birgit Dannhus aus Lembruch und neu Christel Riekenberg aus Lemförde.

In ihrer Begrüßung hatte Ulrike Meyer besonders die Ehrenvorsitzenden Ilse Diepholz und Angelika Schütter willkommen geheißen. Und: „Wir vom Vorstand freuen uns über 25 neue Mitglieder im Jahr 2016“, stellte die Vorsitzende heraus. Im vergangenen Jahr habe man wieder ein umfangreiches Programm mit Veranstaltungen, Vorträgen und Fahrten angeboten. Das diesjährige beinhalte beispielsweise „Gestalten mit Beton“ am 13. Mai, „Eine Schulstunde wie vor 100 Jahren erleben!“ am 3. Juli, einen Ausflug für die ganze Familie zu den Karl-May-Spielen nach Bad Segeberg am 15. Juli oder die große Sommerfahrt vom 23. bis 30. September nach Sizilien. Unter dem Motto „Schwarz–Weiss und kein bisschen trist…“ feiere der Landfrauen Kreisverband Grafschaft Diepholz am 30. März, 17 Uhr, im Lindenhof in Varrel seinen 70. Geburtstag. „Wir haben zu diesem Jubiläum am 23. Juli ab 11 Uhr eine Überraschungsveranstaltung für unsere Mitglieder im Hotel Restaurant Castendiek in Diepholz geplant“, signalisierte Ulrike Meyer.

„Ordnungsgemäß geführte Kasse“

Positiv und detailliert in Ein- und Ausgaben stellte Elke Oehlmann die finanzielle Situation dar. „Wir haben eine ordnungsgemäß geführte Kasse vorgefunden“, verkündete Marion Lohaus, die mit Liesel Hafer geprüft hatte. Somit stand der Entlastung des Vorstandes nichts entgegen. Turnusgemäß schied Lohaus aus; als neue Kassenprüferin wählten die Frauen Karin Meyer aus Rehden. Anschließend wurde der Haushaltsplan einstimmig verabschiedet.

Nach einer gemeinsamen Kaffeetafel erzählte Christa Gassmann aus Springe dann von ihrer aufregenden Zeit als Au pair Oma in Kanada. Nach einem Englisch-Kurs bei der VHS und einer PC Einführung ging es vor sechs Jahren, als sie 72 Jahre alt war los mit den Bewerbungen für eine Gastfamilie. Michaela Hansen mit ihrer Agentur in Hamburg unterstützte sie bei der Auswahl – und so ging es für drei Monate nach Manitoba in Kanada.

„Meine Freundinnen waren entsetzt, dass ich so etwas machen wollte“, erinnert sich die Springerin. Was sie aber besonders freute: „Die Medien kamen auf mich zu, da sie das so interessant fanden, dass ich mit 72 Jahren als Au pair Oma nach Kanada wollte.“

Christa Gassmann denkt gern an ihre Erfahrungen bei einer Familie mit drei Kindern im Alter von fünf, sieben und neun Jahren, die fünf Jahre zuvor aus Deutschland ausgewandert war, zurück. „Die brauchten eine Betreuung für die Ferien, da es in Kanada ein Gesetz gibt, dass Kinder unter zwölf Jahre nicht allein bleiben dürfen, wenn die Eltern arbeiten“, erläuterte die Referentin, die ergänzte: „Wir haben uns schon am Telefon gut verstanden und alles hat wunderbar geklappt. Das war eine ganz tolle Familie, die unbedingt eine ältere Betreuungsperson haben wollte. Es war wunderschön; vor dem Haus war ein großer See und hinter dem Haus auch“, schwärmte Christa Gassmann.

Ringsum sei Wald gewesen. „Ich dachte: ein Waldspaziergang wäre schön. Aber das war nichts, denn dort waren Bären“, erklärte sie ihrer Zuhörerschaft. Ein Jahr später war sie abermals dort. Und: „Ich wäre auch das dritte Mal hingeflogen. Aber dann hat die Mutter als Schulassistentin eine Stelle bekommen und daher mit den Kindern ‚Urlaub‘“, verdeutlichte sie. Der Kontakt hält aber bis heute an. Vor ein paar Tagen hat sie noch per Mail Fotos von den Kindern bekommen. Und: „Ich schicke auch Päckchen, da die Kinder unsere Schokolade so gerne essen“, sagte sie schmunzelnd. Wichtig ist Christa Gassmann: „Dass man nie zu alt für so etwas ist.“ 

cb

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