52. Mal „Der Dümmer brennt“ / Brillanthöhenfeuerwerk einmal mehr Besuchermagnet

13 überstrahlende Minuten

Das Feuerwerk 2014 ließ am Sonnabend keine Wünsche offen. An die 20000 Besucher verfolgten das Spektakel am Strand in Lembruch und geizten am Schluss nicht mit Beifall.
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Das Feuerwerk 2014 ließ am Sonnabend keine Wünsche offen. An die 20000 Besucher verfolgten das Spektakel am Strand in Lembruch und geizten am Schluss nicht mit Beifall.

Lembruch - Licht aus – Spot an! Die rund 1000 weißen Glühbirnen in der etwa zwei Kilometer langen Lichterkette auf dem Dümmerdeich erloschen am Sonnabend kurz nach 22 Uhr. Für die Besucher das Zeichen: Jetzt geht‘s los. Das 52. Brillantfeuerwerk wurde über dem Wasser gezündet.

An die 20000 kleinen und großen Besucher verfolgten dieses alljährliche Schauspiel und begleiteten es mit lautem Oh und Ah. Riesiger Beifall brach sich nach dem Abschuss der letzten Rakete Bahn. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Pyrotechniker in 13 Minuten eine Tonne Sprengstoff in die Luft geschossen. Seit Freitag war die Firma Pook aus Petershagen im Einsatz gewesen, um drei Pontons und zwei Boote mit den Kugel- und Zylinderraketen zu bestücken.

Die Vorbereitungen dazu waren laut Thorsten Finke von der Dümmerbrand AG in Eigenleistung erfolgt. Die Pontons hatten Mitglieder des Heimatvereins Hüde in Neoprenanzügen aufgezogen. „Vieles im Zusammenhang mit dem Dümmerbrand wird in Eigenleistung erbracht, zum Beispiel von der Gastronomie und den Vereinen“, verdeutlichte Finke. Und sie seien auch wieder dabei, wenn es an das „Großreinemachen“ gehe, Sonntagmorgen ab 10 Uhr. Geschätzt 80 Freiwillige sorgten dafür, dass die Veranstaltung glatt über die Bühne ging.

Der Dümmerbrand geht heuer ins 60. Jahr, das 52. Mal wurde ein Feuerwerk gezündet. Wie Finke mit einem Blick in die Geschichte verdeutlichte, gab es bis zum Jahr 1991 den Dümmerbrand sowohl in Hüde als auch in Lembruch, jeweils mit einem Feuerwerk. Finke erinnerte sich auch noch an die Zeit, als jede Rakete einzeln manuell gezündet wurde. Heute erledigt das präzise die Technik mit etwa 900 Zündungen. Ungefähr zehn Leute von Pook-Pyrotechnik waren im Einsatz.

Laut Heike Hannker, vertretungsweise Tourismusmanagerin der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, kostet der Dümmerbrand die Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr rund 30000 Euro. Aufgebracht würde diese Summe in erster Linie durch die Sponsoren. Eingesetzt würden aber auch die Standgebühren der Aussteller sowie die Parkgebühren.

Die Vorbereitungen für dieses Ereignis zum Ende der Saison liefen etwa ein halbes Jahr vorher an, „vieles ist bereits Routine“. In diesem Jahr sei auf ein Musikfeuerwerk wieder verzichtet worden. Dieses habe es nur zum Jubiläum vor zwei Jahren gegeben. „Ein Musikfeuerwerk ist mit unheimlich viel logistischem Mehraufwand und damit auch mit höheren Kosten verbunden“, nannte Hannker einen Grund.

Dümmerbrand

An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
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An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
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An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
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An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker
An die 20.000 Besucher wollten sich das Feuerwerk am Sonnabend nicht entgehen lassen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Horst Benker

Der traditionelle Empfang am Abend des Dümmerbrandes mit sonst vielen Ehrengästen fiel am Sonnabend in sichtlich abgespeckter Version aus. Lediglich die Hauptsponsoren und die Presse waren in das Hotel Strandlust geladen worden. „Ich freue mich, dass die dabei sind, die den Dümmerbrand unterstützen. Vielen Dank dafür“, Finke an die Anwesenden gerichtet. Er sprach auch die Probleme an, die den Dümmer betreffen. „Wir erwarten uns diesbezüglich etwas mehr von der Kreis- und Landespolitik“, ließ er durchblicken.

Sehr zufrieden zeigte er sich mit dem Auftakt des Dümmerbrandes mit Wischmeyers Zeltmission am Donnerstag (wir berichteten). Bei der Livemusik mit „Route 66“ am Freitag sei das Zelt zwar nicht überfüllt, aber gut gefüllt gewesen.

Ein paar heftige Wetterpausen mussten am Sonnabendnachmittag eingelegt werden. Darunter litt insbesondere das große Kinderfest. Stöbern, kaufen, schauen hieß es auf dem Kunsthandwerkermarkt und ein weiterer Anziehungspunkt waren originelle Alttraktoren und landwirtschaftliche Raritäten, die rund um den Entenfang postiert waren. Die Brassband Krisus aus Holland sorgte am See für Stimmung, der Shantychor Rehden tat dies am Turm mit der Uhr.

Nach dem Feuerwerk war Party angesagt mit „The Beat“ auf der RWE-Bühne am Strand, im Festzelt an der Seestraße mit „Miami Nice“ sowie im Hafen Schlick mit DJ „Make me smile“ und DJ „Ulli“ am Turm mit der Uhr.

Den Abschluss des Veranstaltungsreigens bildete gestern das achte Shantychor-Festival, über das wir noch berichten.

hwb

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