Manfred Sudhölter präsentiert Naturfotografien im Dümmer-Museum

Besonderer Blick auf Dümmer und Tiere

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Manfred Sudhölters Fotografien vom Dümmer und seinen Tieren sind ab sofort im Dümmer-Museum zu sehen.

Lembruch - „Es ist der ganz besondere Blick auf den Naturraum Dümmer und seine tierischen Bewohner“, fasste Museumsleiterin des Dümmer-Museums Sabine Hacke die am Donnerstag eröffnete Ausstellung von Hobby-Ornithologe und passioniertem Naturfotografen Manfred Sudhölter zusammen.

Er stellt seine 35, relativ großformatigen, brillanten Naturfotografien von in der Dümmerniederung heimischen Tierarten, im Dümmer-Museum aus.

Zur Vernissage kamen zahlreiche Dümmergäste, Besucher und als musikalischer Laudator der Kirchenchor Burlage. In ihm singt Sudhölter selbst mit und unter der neuen Leitung von Ludger Hartz aus Ströhen erklangen mitsingbare Mailieder der Romantik. Alles in allem wunderbare „Dümmerimpressionen“ an einem herrlichen Maitag.

Sudhölter hatte bereits 2004 im Museum ausgestellt, aber dieses Mal zum ersten Mal in digitaler Technik. „Manfred Sudhölter fotografiert nicht einfach Situationen, sondern immer typische Haltungen von Tieren, Charakteristika“, so Hacke.

Und tatsächlich stand der weiße Hermelin kerzengerade auf seinen Hinterpfoten und schaute sich in der Gegend um, der Hase schlug mit den Vorderläufen, der Seeadler gleitet mit gespreizten Endfedern, der Schwan putzt mit verdrehtem Hals sein Gefieder. Typische Haltungen, die die Tiere charakterisieren. Weiter thematisiert der Fotograf, der seit mehr als 40 Jahren fotografiert, Aufzucht und Jungtiere und manchmal montiert er auch Motive. Aber nicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm, sondern in real: So erging es dem Maikäfer, den er von einer Eiche in seinem Garten nahm, ihn auf eine Blüte setzte und ablichtete in Makroformat.

Sudhölter möchte aber mit seiner Fotografie auch eine klare Botschaft senden: „Schützt und bewahrt was um euch herum ist“, sein nachhaltiger Appell für Natur und Artenvielfalt. Hacke hatte sich Gedanken zur Aussagekraft der Bilder gemacht, die gab sie den Gästen mit auf den Weg durch die Ausstellung: Einmaligkeit, Ruhe, Authentizität, Schönheit, Harmonie und Vielfalt. Und dann konnten die Gäste nach Liedern wie „Still ruht der See“, „Komm lieber Mai und mache“ und „Der Mai ist gekommen“ mit dem Fotografen durch die Ausstellung gehen und sich alles genauestens erklären lassen. „Das ist meine große Leidenschaft, die Naturfotografie.“

Seine Motive wohnen hier: Eisvogel, Schwan, Fischadler, Seeadler, Hase, Ente, Maikäfer, Hermelin, Reh, Bekassine, Brandgans, Uferschnepfe, Kampfläufer, Kormoran, Storch, Rotschenkel und viele mehr.

Die Ausstellung hängt noch bis Sonntag, 26. Juni, im Dümmer-Museum und eine Anfrage für den Rittersaal im Amtshof in Lemförde liegt bereits vor.

sbb

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