Nikolaus besucht den Adventsnachmittag in Quernheim / Beliebte Veranstaltung gibt es seit 1978

Besinnliche Stunden in der „Lichtburg“

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Die Besucher des Quernheimer Adventsnachmittages wurden beim Singen der Lieder mit Gitarren- und Blockflötenmusik unterstützt. Das Orchester wurde extra zu diesem Anlass zusammengestellt.

Quernheim - Lemförde hat seinen Amtshof und Quernheim dafür seine „Lichtburg“. Genau dahin hatten zu Samstag die Freiwillige Feuerwehr Quernheim, die Jagdgenossen und der Gemeinderat zu einem Adventsnachmittag für die Quernheimer Bürger eingeladen. Selbstverständlich auch, dass der Nikolaus dabei sein wollte.

Mit Klönen bei Kaffee und Kuchen und dem gemeinsamen Singen weihnachtlicher Lieder sollte die Wartezeit auf den Nikolaus verkürzt werden. Für die Gäste, die nicht ganz textsicher waren, gab es Liederhefte. Die Gastgeber und der Hausherr der „Lichtburg“ durften sich über ein „volles Haus“ freuen, denn fast alle Plätze an den Tischen waren besetzt.

Bürgermeister Diethelm Schmidt und stellvertretender Ortsbrandmeister Matthias Buck erklärten, dass es einen solchen Adventsnachmittag seit 1978 gibt. Viele Eltern und Großeltern haben hier selbst in jungen Jahren gesessen und mit Vorfreude auf den Nikolaus gewartet. Das Orchester, das die engagierten Sängerinnen und Sänger begleitete, hatte sich extra zu diesem Nachmittag zusammengefunden und fleißig geübt. Die weihnachtliche Musik und die gute Stimmung unter den Gästen hatten dem Nikolaus bereits seinen Weg gezeigt.

Kaffee, Kuchen und weihnachtliche Lieder

So musste dieser nach dem Märchen von der „Weihnachtsmaus“, dem allen wohlbekannten „Kling Glöckchen, klingeling“ und einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen, nicht mehr lange gerufen werden. Hell erklang seine Glocke und froh gestimmt trat er ein. Die gute Stimmung war für ihn spürbar und die weihnachtliche Musik gefiel ihm auf Anhieb.

Klar, dass die Rute nicht zum Einsatz kam und er beim Vortragen der Gedichte nicht ganz so streng war. Musste er doch feststellen, dass bei den Erwachsenen ein „Defizit in Sachen Weihnachtsgedicht“ herrschte. Darum verteilte er, unterstützt von seinen zwei Gehilfen, flink die begehrten Nikolauspäckchen. Schließlich war er doch auf dem Weg zum 6. Dezember und hatte vorab schnell noch in Quernheim vorbeigeschaut. Allerdings klagte selbst er über den heftigen „Termindruck“ in der Vorweihnachtszeit.

„Dankeschön“ des Bürgermeisters

Weitere, allen wohlbekannte Weihnachtslieder folgten und auch das „Quernheim Lied“ durfte nicht fehlen. Das Stück „Zünd´ ein Licht an . . .“ bildete den Abschluss und hatte seine ganz besondere Bedeutung vor dem Hintergrund aktueller Geschehnisse.

In seinem Schlusswort zum samstäglichen Adventsnachmittag bedankte sich Bürgermeister Schmidt bei allen Gästen, dem Nikolaus und ganz besonders den vielen fleißigen Helfern. Sie alle hatten gut gelaunt geholfen, einen solchen Nachmittag zu gestalten. Ein „Dankeschön“ richtete er dabei auch an die Familie Meier. Ohne sie hätte so ein Nachmittag nicht stattfinden können.

Auch Kino-Inhaber Karl-Heinz Meier war begeistert von diesem harmonischen Nachmittag. Er freut sich schon auf die nächste „Quernheimer Adventsfeier“, die dann zum 40. Mal ausgerichtet wird.

uk

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