„Unterm Allhorn 1“

Rat Stemshorn will beschleunigtes Verfahren für Baugebiet

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Unter der Bezeichnung „Unterm Allhorn 1“ wird das neue Baugebiet in Stemshorn künftig laufen.

Stemshorn - Die Gemeinde Stemshorn erhält ein neues Baugebiet. Es liegt am südöstlichen Ortsrand von Stemshorn, nördlich des Kapellenwegs gegenüber dem Friedhof und östlich der Haldemer Straße. Es umfasst eine Fläche von 20.000 Quadratmetern. Der Rat der Gemeinde Stemshorn beschloss in seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufzustellen unter der Bezeichnung „Unterm Allhorn 1“.

Wie es dazu von Seiten der Verwaltung in der Sitzung hieß, möchte die Gemeinde nach Erwerb eines Grundstückes am Kapellenweg Wohnbauland entwickeln, da keine nennenswerten Reserven an Baugrundstücken mehr zur Verfügung stehen, nach denen aber gleichwohl eine Nachfrage vorhanden sei.

Städtebauliches Konzept notwendig

In Vorbereitung auf eine solche Situation hatte die Gemeinde bereits eine städtebauliche Voruntersuchung erstellen lassen, um eine Grundlage für die Ausweisung neuer Wohnbauflächen zu schaffen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass sich die für eine weitere Wohnbauentwicklung geeignete Fläche in der östlichen Ortsrandlage südlich der Landesstraße 345 am Stemweder Berg befindet. Die Gesamtgröße der Fläche sowie die grenzüberschreitenden Verflechtungen zu Lemförde und letztlich auch die Notwendigkeit zur abschnittsweisen Realisierung machen es laut Verwaltung erforderlich, zunächst ein städtebauliches Gesamtkonzept zu entwickeln. 

Auf dessen Basis wird ein Grundgerüst für die Erschließung festgelegt, das eine nachhaltige abschnittsweise Realisierung und Aufstellung von Bebauungsplänen ermöglicht. Es bietet zugleich die Basis für eine wirtschaftliche Erschließung, die zudem, soweit es die Verkehrsabläufe betrifft, zugleich die besonderen Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner im Hinblick auf Sicherheit und Wohnruhe berücksichtigt.

Von einer Umweltprüfung wird abgesehen

Die Aufstellung des Bebauungsplanes soll im Parallelverfahren mit der 24. Änderung des Flächennutzungsplanes der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ erfolgen.

Durch den Bebauungsplan wird keine Zulässigkeit von Vorhaben vorbereitet oder begründet, die der Pflicht einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nach Anlage 1 zum UVPG oder nach Landesrecht unterliegen.

Für Bebauungspläne der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren besteht keine Pflicht zum Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft.

Von einer Umweltprüfung (Umweltbericht), dem Monitoring sowie der zusammenfassenden Erklärung, wird daher abgesehen.

sg/hwb

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